Barack Obama hat laut Prognosen mehrerer Fernsehsender die US-Präsidentenwahl gewonnen. Sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney hat seine Niederlage inzwischen eingestanden. Nachfolgend Reaktionen der Finanzwelt auf den Wahlausgang:
GEORGE SOROS, STAR-INVESTOR:
"Die amerikanischen Wähler haben extremistische Positionen abgelehnt. Das öffnet die Tür für eine vernünftigere Politik. Die gewählten Republikaner werden in den kommenden Jahren hoffentlich bessere Partner sein - besonders notwendig ist das für die Vermeidung des sogenannten 'fiscal cliff'."
CHRISTIAN SCHMIDT, ANALYST DER HELABA (Landesbank Hessen-Thüringen):
"Die Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Wahlausgang werden nun aus dem Markt weichen. Allerdings kann von Euphorie keine Rede sein. Denn die Republikaner haben ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus behalten. Es muss damit gerechnet werden, dass der Kongress gespalten bleibt und die Blockaden der Vergangenheit auch in Zukunft zu erwarten sein werden."
IAON SMITH, ANLAGE-STRATEGE BEI KNIGHT CAPITAL:
"Die Aussichten für Investoren werden von denselben Themen bestimmt wie vor der Wahl: Die eigentliche Sorge ist, wie die Politik mit der Frage der 'Fiskalklippe' umgehen wird."
LUTZ KARPOWITZ, ANALYST DER COMMERZBANK:
"Grösseren Rückenwind für den Euro/Dollar dürfte das Wahlergebnis nicht mit sich bringen, da Obama bereits nach den Umfragen als Favorit galt. Obama wird weiterhin mit Gegenwind aus dem Kongress rechnen müssen, da die Republikaner ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigten und in den nächsten Jahren ein politische Blockade nicht auszuschliessen ist. Eine längere Hängepartie, in der ein sehr knappes Ergebnis von der unterlegenen Partei angefochten wird, ist aber zumindest vermieden worden."
(APA/Reuters)






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