Die Ölpreise haben sich am Donnerstag im frühen europäischen Handel kaum bewegt und damit das erreichte Niveau behauptet. Nach dem Supersturm Sandy nahmen weitere Raffinerien an der nordamerikanischen Ostküste wieder ihre Produktion auf. Damit steigt tendenziell die Nachfrage auf dem Weltmarkt für den fossilen Energieträger.
Gerichtet waren die Blicke des Rohstoffmarktes auf entsprechende Daten. In den USA stehen im Tagesverlauf die Zahlen des Washingtoner Energieministeriums zu den Lagerbeständen in der Woche bis zum 26. Oktober an. In einer Umfrage von Bloomberg News rechnen Analysten mit einem Anstieg der Lagerbestände, was zu Preisdruck führen könnte.
Der Dezember-Kontrakt der US-Sorte WTI war bei 86,35 Dollar 0,1 Prozent fester. Der Preis für die in Europa gängige Sorte Brent war bei 108,68 Dollar je Barrel 0,1 Prozent höher. “Die Raffinerien haben die Produktion recht schnell wieder aufgenommen, womit die zeitweise aufgekommene Sorge um ein Überangebot wegfällt”, sagte Stratege Michael McCarthy von CMC Markets in Sydney. Er rechnet für die kommende Woche mit wachsendem Druck auf die Ölnotierungen.
Der Goldpreis war kaum verändert und notierte am Kassamarkt bei 1720,18 Dollar je Unze. Marktteilnehmer rechnen mit einem nachgebenden Preis. In China waren Daten zur Aktivität im verarbeitenden Gewerbe erstmals seit Juli stärker ausgefallen. Damit nahmen die Aussichten auf weitere Anreize zur Belebung der Konjunktur ab.
(Bloomberg)






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