Spanien ist nach Ansicht von EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Zentralbank (EZB) auf einem guten Weg bei der Reform seines Finanzsystems. Das Königreich habe wichtige Schritte unternommen, müsse aber die Zeit nutzen, um weitere Erfolge zu erzielen, erklärte der IWF am Freitag. Die Bedingungen für Spanien am Finanzmarkt hätten sich verbessert. In einer Stellungnahme der EU-Kommission und der Beobachter der EZB hieß es zudem, dass die spanische "Bad Bank" ab dem 1. Dezember arbeitsfähig sei.
Spanien hatte von der sogenannten Troika aus EU, EZB und IWF Kredite in Höhe von bis zu 100 Milliarden Euro zugesagt bekommen, um die heimischen Banken zu rekapitalisieren und einen Zusammenbruch des Immobilienmarktes zu verhindern. Die Regierung in Madrid erwägt zudem, unter den Euro-Rettungsschirm zu schlüpfen, um die angespannte Haushaltslage zu beruhigen.
Das Troika-Lob bugsierte die Kurse von Euro und spanischen Anleihen nach oben. Die Gemeinschaftswährung stieg auf bis zu 1,2955 Dollar nach 1,2933 Dollar am Vorabend in New York. Der Kurs der spanischen Bonds mit zehnjähriger Laufzeit legte ebenfalls zu, die Rendite fiel zugleich auf 5,6 Prozent.
(APA/Reuters)






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