Zinserhöhungen? Ein angenehmer Traum, aus dem Sie nun aber wieder herausgerissen werden. So wirkt sich der Kampf um die Einlagengelder der Sparer bisher nicht in einem entsprechenden Wettbewerb der Konditionen aus. Doch für Aktionszeiträume kann sogar so etwas wie eine Zinserhöhung passieren. Geschehen etwa bei der Denizbank.
Bis 15. November bietet das Insitut Online-Sparern einen neuen Zinssatz für Spargelder, die zwei Jahre gebunden angelegt werden. Konkret lukrieren Sparer für Festgeld mit zwei Jahren Laufzeit 2,625 Prozent Zinsen pro Jahr (normalerweise sind es 2,3%).
Den ‘üblichen’ Weg sehen wir bei der AutoBank: Beim täglich fälligen Einlagenkonto sinkt der Zins von 1,27 auf 1,07% - bei 6monatigen Termineinlagen geht es von 0,97 auf 0,77% und bei 12-Monats-Festgeld von 1,37 auf 1,27%.
Der nächste Nachschub vom deutschen Markt für Mittelstandsanleihen. Die Mox Telecom AG emittiert eine Unternehmensanleihe (ISIN: DE000A1RE1Z4) in Bondm-Markt der Börse Stuttgart. Ab Montag, den 22. Oktober 2012 (bis 31. Oktober), kann die 7,25% Anleihe mit 5 jähriger Laufzeit zum Emissionspreis von 100,00% gezeichnet werden. Das Emissionsvolumen beträgt bis zu 35 Mio. Euro, die Gesellschaft hat ein BBB Rating von Creditreform. Die Stückelung liegt bei 1000 Euro - Privatanleger sollen damit explizit angesprochen werden.
Binnen zweier Tage gleich drei Warnungen an Anleger vor Geld-Geschäften mit Anbietern von Finanzprodukten - das gab es in der Historie der FMA noch nicht oft. Nun ist es aber soweit: So wird etwa mitgeteilt, dass die Money Management AG (Schmiedgasse 6, 9320 Arbon, Schweiz - ehemals Bonstettenstrasse 21, 8610 Uster, Schweiz - www.volks-kredit.at) nicht berechtigt ist, konzessionspflichtige Bankgeschäfte in Österreich zu erbringen. Es ist dem Anbieter daher die Vermittlung von Krediten nicht gestattet.
Weiters wird gewarnt, dass Münzberg & Partner (mit angeblichem Sitz in Habsburgergasse 10, 1010 Wien - www.muenzberg-partner.at) nicht berechtigt ist, konzessionspflichtige Wertpapierdienstleistungen in Österreich zu erbringen. Es ist dem Anbieter daher die gewerbliche Anlageberatung in Bezug auf Finanzinstrumente nicht gestattet.
Ausserdem trifft der FMA-Bannstrahl Aozora Alliance (mit angeblichem Sitz in World Udagawa Building, 3F, 36-6 Udagawa-cho, Shibuya-Ku, Tokyo 150-0042, Japan - www.aozoraalliance.com
bzw. ehemals Shinsei Associates (mit angeblichem Sitz in 7th F, Kyodo Tsushin Kaikan 2-5, Toranomon 2-chome Minato-ku, Tokyo 105-0001, Japan - www.shinseiassociates.com
Beide sind nicht berechtigt, konzessionspflichtige Wertpapierdienstleistungen in Österreich zu erbringen.






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