Wer eine Rendite erzielen will, die ausreicht, um die Inflation auszugleichen oder gar überzukompensieren, hat hierzu durchaus interessante Möglichkeiten. Natürlich gibt es hier einen Trade-Off. Nur durch gesteigertes Risiko lässt sich ein entsprechend höherer Return mit Veranlagungen erzielen.
Gerade die Zertifikate-Branche arbeitet jedoch mit Nachdruck daran, interessante Returns bei gleichzeitig überschaubaren Risiken darzustellen. So hat sich in den letzten Jahren das Bild der Aktienanleihen ein wenig gewandelt.
Barriere wird 1x beobachtet
HSBC Trinkaus bietet derzeit etwa die Protect-Aktienanleihe Pro mit Basiswert Commerzbank zur Zeichnung an. Die Laufzeit erstreckt sich über nicht einmal ein Jahr, konkret ist der Zeitraum von 15. Oktober 2012 bis 20. September 2013 (Bewertungstag) von Relevanz. Zu ersterem Datum wird nämlich der Schlusskurs der Commerzbank-Aktie betrachtet und die Barriere berechnet. Diese liegt bei 70 Prozent des Schlusskurses.
Wird die Barriere am Bewertungstag nicht unterschritten, erhalten Anleger neben dem Kupon in Höhe von 8 Prozent p.a. auch den vollen Nominalbetrag von 1000 Euro zurückbezahlt. Wird die Barriere (am Bewertungstag) hingegen unterschritten, wartet zwar die Kuponzahlung, statt der Rückzahlung des Nominale werden jedoch Aktien geliefert.
Wieviele dies sein werden, hängt vom Schlusskurs am 15. Oktober 2012 ab. Dabei wird der Nominalbetrag durch den Aktienkurs dividiert. Derzeit notiert die Commerzbank-Aktie bei rund 1,4 Euro. Das entspräche ca. 714 Aktien. Nach der Lieferung entscheiden die Anleger, was mit diesen Aktien passiert, also ob man sie verkauft und damit den (um den Kupon verringerten) Verlust realisiert, oder auf eine Kurserholung setzt.
Bis 15. Oktober zeichnen
Die Zeichnungsfrist der Protect läuft bis zum 15. Oktober 2012, der anfängliche Verkaufspreis beträgt 1000 Euro. Die ISIN lautet DE000TB5BDW0. Das Listing erfolgt in Frankfurt (Scoach) und Stuttgart (EUWAX).






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