Im September sind insgesamt neun Produkte nominiert.
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1. Société Générale - 8% Benzinpreis Protect Anleihe
Titelverteidiger Société Générale nominiert die „8% Benzinpreis Protect Anleihe“. Die ISIN lautet DE000SG3JD72. Die Anleihe ist am 27. September 2013 fällig.
„Dieses Produkt ist vor allem für Anleger interessant, die von einem seitwärts tendierenden bis leicht fallenden Kurs des Basiswertes ausgehen. Anleger erhalten die bei Emission festgelegte Kuponzahlung, unabhängig von der Entwicklung des Basiswertes, zudem ist die kurze Laufzeit von 12 Monaten ein überschaubarer Anlagehorizont. Da sie mit einer Barriere ausgestattet sind, bieten die Produkte zusätzlichen Schutz“, betont Peter Bösenberg.
Die Kuponzahlung wurde dabei in Höhe von 8 Prozent festgelegt. Entscheidend dafür, ob Anleger am Fälligkeitstag der Anleihe den Nennwert in Höhe von 1000 Euro erhalten, oder die Anleihe durch einen Geldbetrag getilgt wird, ist der Fixingpreis von NYMEX Benzin am finalen Bewertungstag (27. September 2013). Liegt dieser auf oder oberhalb der Barriere in Höhe von 80 Prozent des Ausgangsniveaus am anfänglichen Bewertungstag, erfolgt die Tilgung der Anleihe zum Nennwert. Zudem wird mit der Fälligkeit der Anleihe in jedem Fall der Kupon von 8 Prozent ausbezahlt.
2. Raiffeisen Centrobank - Bonus-Zertifikat Europa Bonus&Sicherheit 5
Die Raiffeisen Centrobank nominiert das Bonus-Zertifikat „Europa Bonus&Sicherheit 5“. Die ISIN lautet AT0000A0WQA0. Die Laufzeit beträgt vier Jahre. Die Zeichnung läuft noch bis zum 12. Oktober 2012.
Als Basiswert dient der Euro Stoxx 50. Am 15. Oktober 2012 wird der Schlusskurs des Index angeschaut und die Barriere berechnet, welche bei 40 Prozent liegen wird. Damit schützt während der vierjährigen Laufzeit ein Puffer von satten 60 Prozent. Die Barriere wird dabei permanent beobachtet, damit hätte auch eine Unterschreitung auf Intraday-Basis das Ende des Bonus-Mechanismus zur Folge.
Dieser Mechanismus sichert den Anlegern am Laufzeitende eine Bonuszahlung in Höhe von 118 Prozent des Nominalbetrages, also 1180 Euro pro Zertifikat. Das ist (unter Berücksichtung des Ausgabeaufschlags) immerhin eine annualisierte Rendite von 3,71 Prozent. Legt der Basiswert jedoch um beispielsweise 50 Prozent zu, erfolgt die Rückzahlung zu 150 Prozent bzw. 1500 Euro.
Unangenehm wird es für Anleger, wenn die Barriere verletzt wird und das Zertifikat am 17. Oktober 2016 entsprechend der negativen Indexentwicklung zurückgezahlt wird.
3. DZ Bank - Bonus-Zertifikat Pro mit Cap auf Lufthansa
Die DZ Bank nominiert das „Bonus-Zertifikat Pro mit Cap auf Lufthansa“. Die ISIN lautet DE000DZA03F9. Fälligkeitstag ist der 4. Oktober 2013.
Bei dieser Nominierung handelt es sich mittlerweile um ein Sekundärmarktprodukt. „Das Zertifikat wurde mit einem anfänglichen Ausgabepreis von 10,86 Euro ausgegeben und wird nach ca. einjähriger Laufzeit mit einen Bonusbetrag von 11,7 Euro zurückgezahlt, wenn kein Beobachtungspreis auf oder unter der Barriere notiert“, erklärt Daniela Hofmann. Die Beobachtungszeit läuft nur von 27. August 2013 bis zum 27. September 2013. In diesem Monat wird permanent beobachtet; damit sind auch Intraday-Verletztung der Barriere relevant.
Diesen Mechanismus nennt die DZ Bank das Pro-Feature. „Somit bietet das Bonuszertifikat Pro mit Cap im Vergleich zum Direktinvestment mit der Barrierenbetrachtung eine zusätzliche Schutzfunktion. Auf Basis dieser Daten beträgt die Bonusrendite 7,6 Prozent p.a. und der Kurspuffer liegt bei rund 30 Prozent“.
Aktuell kostet das Zertifikat mit 10,92 Euro (Scoach) aber schon etwas mehr als zur Emission.
4. Erste Group - Fix-Variable Anleihe
Die Erste Group nominiert die „Fix-Variable Anleihe“. Die ISIN lautet AT000B007455. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre, Valuta ist am 19. Oktober 2012.
Das Produkt versucht, durch die einfache Struktur zu punkten. Die fünf Laufzeitjahre kann man in zwei Perioden einteilen. Das erste Jahr ist dabei „Periode 1“. In diesem Jahr erhalten Anleger eine Verzinsung in Höhe von 2 Prozent p.a. Die Zahlung der Kupons erfolgt dabei vierteljährlich, also quartalsweise.
Die zweite Periode beginnt mit dem zweiten Laufzeitjahr und dauert bis zum Laufzeitende am 18. Oktober 2017 (Fälligkeit). In diesem Zeitraum orientieren sich die Kuponzahlungen, die ebenfalls quartalsweise erfolgen, am 3-Monats-Euribor. Dieser notiert aktuell auf einem sehr niedrigen Niveau. Der Zinssatz beträgt nur 0,22 Prozent pro Jahr. Damit die Anleger nicht fast leer ausgehen, sollte der Zinssatz weiterhin so tief bleiben, hat die Erste Group einen Floor eingezogen. Dieser liegt bei 1,5 Prozent. Das heisst, dass unabhängig davon, wie niedrig der 3-Monats-Euribor notiert, Anleger mindestens 1,5 Prozent p.a. erhalten. Dafür gibt es auch einen Cap. Dieser liegt bei 5 Prozent. Steigt der Basiswert über 5 Prozent partizipieren Anleger nicht weiter.
5. Royal Bank of Scotland - Aurum + ER open-end
Die Royal Bank of Scotland nominiert das open-end Index-Zertifikat auf den „Aurum + ER Index“. Die ISIN lautet DE000AA5HEP1.
Der RBS Aurum+ Index bildet die Entwicklung einer Strategie ab, nach der entweder eine Position in Gold oder aber in Rohöl eingenommen wird. In welchen Rohstoff zu welchem Zeitpunkt investiert wird, darüber wird einmal wöchentlich entschieden. „Dabei wird jegliche fundamentale Analyse, etwa der makroökonomischen Datenlage, komplett ausgeblendet. Einzig der Vergleich zweier transparent ermittelter Kennzahlen ist relevant für den Aufbau einer Kaufposition in einem der beiden Rohstoffe“, heisst es in den Nominierungsunterlagen. Sofern das aktuelle Gold-Öl-Ratio auf seinem oder oberhalb seines gleitenden Durchschnitts der letzten 60 Handelstage liegt, wird der Index also gänzlich in Gold investiert sein. Damit soll eine „dynamische Anlageform ermöglicht werden, die entweder einen defensiven Ansatz in Gold verfolgt oder bei Wachstumsphasen aufgrund der Wichtigkeit von Rohöl bei einem Konjunkturaufschwung die Anlage in Rohöl bevorzugt“.
Erster Handelstag des open-end Index-Zertifikats auf den index war der 13. September 2012.
6. Vontobel - Emerging Markets Währungsanleihe
Vontobel nominiert die „Emerging Markets Währungsanleihe“ mit drei Jahren Laufzeit. Die ISIN lautet DE000VT6A8K6.
Der Basiswert setzt sich aus vier Währungen, jeweils bezogen auf den Euro, zusammen. Dabei handelt es sich um die Indonesische Rupie, den Russischen Rubel, die Türkische Lira und den Südafrikanischen Rand. Alle sind mit 25 Prozent gewichtet.
Anleger erhalten am Fälligkeitstag, das ist der 28. September 2015 den Kapitalschutzbetrag von 950 Euro (Nennbetrag: 1000 Euro). Ausserdem besteht die Chance, eine Kuponzahlung zu erhalten. Diese wird nur gezahlt, wenn die vier im Korb zusammengefassten Währungen am 21. September 2015 im Vergleich zu ihrem Ausgangsniveau am 21. September 2012 im Durchschnitt gegenüber dem Euro aufgewertet haben. Andernfalls erfolgt keine Kuponzahlung und Anleger erhalten ausschliesslich den Kapitalschutzbetrag.
Die Höhe des Kupons wird durch die durchschnittliche Wertentwicklung der Korbbestandteile gegenüber ihren jeweiligen Startkursen vom 21. September 2012 bestimmt. Die Wertentwicklung wird sodann mit dem Partizipationsfaktor von 190 Prozent und dem Nennbetrag multipliziert.
7. Deutsche Bank db-X markets - Faktor 6x long DAX Index-Zertifikat
Deutsche Bank db-X markets nominiert das „Faktor 6x long DAX Index-Zertifikat“. Die ISIN lautet DE000DX6DAX0. Es handelt sich um ein open-end Zertifikat, es gibt also keine Laufzeitbegrenzung.
Im Grunde genommen handelt es sich um eine Hebelprodukt auf den Deutschen Leitindex. Da es sich in diesem Fall um ein Zertifikat mit dem Zusatz „long“ handelt, setzten Anleger auf steigende Kurse. Das besondere an den Faktor-Zertifikaten ist der Faktor. Dieser liegt hier bei 6, was etwas besonderes ist. Denn bisher waren nur Hebel von 2 bis 4 üblich. Faktor 6 heisst, dass Anleger an Kursanstiegen im Verhältnis 6:1 partizipieren. Das Interessante bei Faktor-Zertifikaten im Allgemeinen ist jedoch nicht der Hebel an sich, sondern, dass dieser konstant bleibt. Das heisst, dass man mit einem Faktor-Zertifikat mit Hebel 6, das man heute kauft, auch morgen einen Hebel von 6 zur Verfügung hat, unabhängig davon, wie sich der heute Basiswert verhält (also egal, ob der DAX gestiegen oder gefallen ist).
Um diese Grundidee umsetzten zu können, müssen Emittenten auf einen „Trick“ setzten. Denn als Basiswert dient auch bei diesem Faktor-Zertifikat von Deutsche Bank db-X markets nicht der DAX selbst, sondern ein Referenzindex. Das ist in diesem Beispiel der LevDAX x6 Index.
8. UniCredit onemarkets - Faktor-Zertifikate auf Strategieindizes der Wiener Börse
UniCredit onemarkets nominiert „Faktor-Zertifikate auf Strategieindizes der Wiener Börse“ und damit auf eine Produktgruppe.
„Mit den neuen Faktorzertifikaten lässt sich, neben dem europäischen Leitindex, gehebelt auf Heimatmärkte der UniCredit-Bankengruppe setzen: Deutschland, Österreich und Zentral-Ost-Europa", erklärt Frank Weingarts und ergänzt: „Mit neuen Impulsen in dieser noch jungen Produktkategorie unterstreichen wir unsere Kompetenz als Hebelprodukteanbieter“. Die Funktionsweise des Strategieindex ist transparent. Steigt der Referenzindex, wie beispielsweise der ATX, während eines Handelstages um ein Prozent gegenüber dem Vortagesschlusskurs, steigt oder fällt der Strategieindex entsprechend seinem Hebel. So gewinnt der ATX NTR Leverage x2 Index in diesem Fall um zwei Prozent und der ATX NTR Leverage x4 Index um vier Prozent.
Die gehebelten Short-Varianten sinken entsprechend ihrer Hebel. Fällt der ATX gegenüber dem Vortagesschlusskurs um ein Prozent, steigen der ATX NTR Leverage x2 Index und der ATX NTR Leverage x4 Index um zwei bzw. vier Prozent. Der Hebel wirkt in beide Richtungen. Entwickelt sich der Referenzindex in die gewünschte Richtung, bieten sich überdurchschnittliche Gewinnchancen. Allerdings gilt das auch für möglich Verluste.
9. Volksbank-Investments - 10% Deutschland Performer
Volksbank Investments nominiert den „10% Deutschland Performer“. Die ISIN lautet AT000B115365. Die Laufzeit beträgt vier Jahre.
Bei diesem Zertifikat erhalten Anleger einen Fixzinssatz von 10 Prozent p.a. „Zusätzlich profitieren Anleger von einer tiefen Barriere von 35 Prozent“, erklärt Franz Rumplmayer.
Während der gesamten Laufzeit werden die 4 Basiswerte mit den Startwerten verglichen. Dabei handelt es sich um die Aktien von ThyssenKrupp, Daimler, Deutsche Bank und Volkswagen. Liegen diese während der Laufzeit immer über der Barriere von 35 Prozent, erhalten Anleger zusätzlich den vollen Nominalbetrag von 1000 Euro. Die Barriere wird am 6. November 2012 festgelegt.
Wird die Barriere während der Laufzeit jedoch von einer der vier Aktien berührt oder durchbrochen, entfällt die Rückzahlung zu 100 Prozent und Anleger partizipieren direkt an der Wertentwicklung der schlechtesten Aktie. Das nennt man auch den „worst-of Mechanismus“. Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten und eine Barriere verletzt werden, zum Laufzeitende aber alle Aktien wieder über ihrem Startwert notieren, gibt es ebenfalls maximal 100 Prozent (1000 Euro) zurück.
Die Zeichnungsfrist läuft noch bis zum 5. November 2012.






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