Die Staatshaushalte waren im Jahr 2011 von einer Reduktion des Defizits gekennzeichnet. Die endgültigen Daten für das Berichtsjahr 2011 zeigen im Vergleich zum Jahr 2010 stark zunehmende Staatseinnahmen (+4,9% bzw. 6,7 Mrd. Euro zusätzlich).
Die Staatsausgaben stiegen ebenfalls, jedoch weitaus geringer als die Einnahmen, um 0,9% bzw. 1,4 Mrd. Euro, sodass sich ein Defizit von 2,5% bzw. 7,6 Mrd. Euro für das Jahr 2011 ergibt (2010: 4,5% bzw. 12,9 Mrd. Euro).
2012 gestaltet sich schwieriger: Im 2. Quartal 2012 kletterten die Staatsschulden auf rd. 229 Mrd. Euro bzw. 75% des BIP gestiegen. Damit lag der Schuldenstand in Relation zum BIP um 3,1 Prozentpunkte über dem Vorjahresquartalswert.






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