Louis Vuitton, Cartier, Mercedes Benz, Armani – in China fragen immer mehr Millionäre und eine wachsende gesellschaftliche Mittelschicht Qualität und Luxus nach. Bis zum Jahr 2020 dürfte Chinas Luxusgütermarkt mit einem geschätzten Wert von rund 106 Milliarden US-Dollar zum weltweit größten herangewachsen sein. Das bedeutet: Ausgehend von einem derzeitigen Marktwert von 13 Milliarden US-Dollar, liegt das erwartete Wachstum für die nächste Dekade bei jährlich 23 Prozent.
Die wachsende asiatische Konsumlust eröffnet europäischen Anlegern damit neue Investmentchancen. Mit dem neuen HSBC GIF China Consumer Opportunities Fonds (ISIN: LU0708054993) kann versucht werden, das umzusetzen. Dabei bleiben die Aussichten positiv: Die chinesische Mittelschicht hat in nur fünf Jahren auf nunmehr 400 Millionen Menschen verdoppelt, bis 2020 sollen ihr sogar 700 Millionen Menschen angehören.
Der neue HSBC-Aktienfonds investiert in ein diversifiziertes Portfolio mittelständischer und großer Unternehmen aus dem Konsumgüterbereich, die von den Veränderungen im Verbraucherverhalten in China profitieren. Fondsmanagerin Ann Hall von HSBC Global Asset Management zufolge liegt die Zahl der Einzeltitel zwischen 40 und 60. Die internationalen sowie in China ansässigen Markenhersteller stammen aus ausgewählten Sektoren: Automobile, Elektronik, Sport und Bekleidung, Mode und Kosmetik, Essen und Getränke, Kaufhäuser sowie Schmuck und Uhren. Die Länderallokation des Fonds sieht sowohl Industrieländer wie Frankreich, USA oder Deutschland als auch Schwellenländer wie China vor.
„Wir gehen davon aus, dass die Aktienkurse aufgrund der hohen Nachfrage aus China teilweise sogar stärker steigen werden als die Preise der Produkte selbst“, erklärt Hall. So verteuerte sich zum Beispiel die bekannte Birkin Bag von Hermès in den vergangen fünf Jahren um rund 36 Prozent; der Aktienkurs des französischen Luxus-Modeunternehmens stieg im gleichen Zeitraum jedoch sogar um knapp 178 Prozent. „Und die gestiegene Reiselust der Chinesen führt dazu, dass sie auch im Ausland Luxusgüter erwerben“, erklärt Hall. Chinesen stellen beispielsweise bereits die kaufkräftigste Kundengruppe bei Louis Vuitton dar.






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