Goldexperten sind wieder optimistisch, was die kommende Preisentwicklung anbelangt und sprechen von einem „goldenen Herbst“ dank offensichtlicher Inflationierungspolitik von FED und EZB.
Die UBS, die erst im Frühjahr ihre Preisprognose senkte, erhöht sie nun wieder von 1750 USD auf 1850 binnen dreier Monate, und für Silber von 35 auf 37 USD. Der bereits des öfteren zitierte Werner Ullmann von Placer Gold International Corp. sieht Gold in einer Aufholjagd und erwartet in 6 bis 12 Monaten Preise von bis zu 2100 USD (http://www2.anleger-fernsehen.de/ ). In überschäumendem Optimismus übte sich Rob McEwen, Ex-CEO der großen Goldcorp Inc., in seiner Rede beim Denver Gold Forum. Er riet dazu, Gold unbedingt in die Portfolien zum Inflationsschutz aufzunehmen und sieht Preise von gar 5000 USD (http://www.mineweb.co.za/ ). James Turk, Gründer von Goldmoney, sieht das Gold/Silber-Verhältnis auf 30 fallen, was bei einem Goldpreis von 2000 einem Silberpreis von 66 USD entspräche (http://www.goldmoney.com/ ). Die angekündigten Maßnahmen der EZB durch Mario Draghi bezeichnet er als „Taschenspielertrick“ und Lizenz zum unbegrenzten Gelddrucken.
Anleger investierten bereits im August kräftig nicht nur in Gold, sondern auch in Goldprodukte; so floss in Gold-ETPs in diesem Monat ein Rekordbetrag von 3,6 Mrd.USD.
Gute Chancen werden auch den Platinmetallen gegeben, da die zunehmenden Streiks in Südafrika vor allem die Platinproduktion gefährden und Engpässe für die Industrie (v.a. Katalysatoren für Autos) befürchtet werden. Platin und Palladium zogen in den letzten Wochen bereits deutlich an.
(cr)






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