Durch einen fast 10-prozentigen Wertverlust des Euro im Vergleich zur Schwedischen Krone seit Mai 2012 verbilligen sich derzeit Importe aus Euroländern für schwedische Kunden. Dies bietet in schwierigen Zeiten Chancen für österreichische Exporteure, die in Schweden in Wettbewerb mit Firmen außerhalb der Eurozone stehen.
Die schwedische Währung wird von in- und ausländischen Anlegern in Zeiten der Eurokrise als "sicherer Hafen" gesehen - Investitionen in die Schwedische Krone sind derzeit dementsprechend beliebt.
Der bereits in der Vergangenheit immer wieder deutlich fluktuierende Wechselkurs zwischen Krone und Euro bewegte sich in den vergangenen Monaten um beinahe 10 % zulasten des Euro. Per 3. August 2012 entspricht ein Euro nur mehr 8,3 Schwedenkronen - der tiefste Wert seit der Einführung des Euro. Eine wesentliche Erholung ist in den kommenden Wochen und Monaten nicht absehbar.






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