Es ist ein offenes Geheimnis, dass Frankreich nicht neben Deutschland der zweite Fels in der Brandung ist, sondern längst mit einer Vielzahl an Problemen zu kämpfen hat und nicht viel besser als Italien dasteht. Die starke Verflechtung der Wirtschaft mit dem Staat rückt Frankreich schon seit je in die Nähe staatswirtschaftlicher Systeme mit entsprechend negativen Folgen auf Produktivität und Innovationsfähigkeit. Während etwa die deutsche Autoindustrie in den letzten Jahren boomte, ist die französische in der Dauerkrise. Das ist umso problematischer, als dies eine Schlüsselindustrie darstellt. Über die französische Immobilienblase, die sich bisher noch etwas im Verborgenen bläht, wurde schon mehrfach berichtet (http://www.foonds.com/ , http://www.foonds.com/ ). In der Vergangenheit hat sich Frankreich ständig durch Franc-Abwertungen über die Runden gebracht. Da dies nicht mehr möglich ist, sind inzwischen die Produktionskosten überhöht und die Wettbewerbsfähigkeit hat stark nachgelassen (Frankreich war auch der eifrigste Euroverfechter, in der Hoffnung die Vormachtstellung der DM und damit Deutschlands zu brechen, was aber nicht gelungen ist, da Frankreich ähnlich wie die anderen Mittelmeerstaaten zu wenig Kostendisziplin bewies)
Nun gibt es den nächsten Tiefschlag für die Grande Nation. Ein Anlageexperte aus dem Warren-Buffett-Imperium hält französische Staatsanleihen um nichts besser als italienische. Chefanlage-Stratege John Gilberts von General Re-New England Asset Management warnt die Anleger vor französischen Anleihen und selbst habe man sie schon lange verkauft. Statt der aktuell bei gut 2% liegenden Rendite müsse diese aufgrund des hohen Risikos bei 5% liegen (http://www.handelsblatt.com/ ).
Dazu kommen nun noch weitere Probleme, verursacht durch den sozialistischen Staatspräsidenten Hollande: Da er sein Wahlversprechen, Reiche mit 75% zu besteuern, umsetzen muss, verlassen Vermögende, aber auch Industrielle, in Scharen das Land und beginnen Produktionsstandorte zu verlagern.
(cr)






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