Die französische Wirtschaft wird nach Einschätzung der Regierung im kommenden Jahr wohl noch langsamer wachsen als bisher angenommen. Die Wachstumsprognose der Regierung von 1,2 Prozent müsse möglicherweise etwas reduziert werden, räumte Ministerpräsident Jean-Marc Ayrault ein. Die meisten Volkswirte trauen der französischen Wirtschaft 2013 nach einer Stagnation in diesem Jahr lediglich ein Wachstum von 0,5 bis 1,0 Prozent zu.
Derzeit steht die französische Wirtschaft am Rande der Rezession und belastet damit auch das Ansehen von Präsident Francois Hollande. Eine Senkung der Wachstumsprognose könnte ihm weitere Popularität kosten. Viele Franzosen sind der Ansicht, dass die Regierung nicht genug gegen die steigende Arbeitslosigkeit unternimmt.
Und: Die japanische Regierung hat erstmals seit knapp einem Jahr ihren Ausblick für die exportabhängige Wirtschaft des Landes gesenkt. Schuld sei die erlahmende Konjunktur in den USA und China sowie die Schuldenkrise in Europa, hiess es in dem veröffetlichten monatlichen Bericht zur Wirtschaftslage. Zwar trage der Wiederaufbau nach dem verheerenden Tsunami vom vergangenen Jahr zu einer zögerlichen Erholung bei, aber zuletzt seien schwächere Entwicklungen verzeichnet worden. Deshalb bewertete die Regierung sowohl die Aussichten für den Export als auch für die Industrieproduktion skeptischer als noch vor einem Monat. Zuletzt hatte die Regierung in ihrem Bericht vom Oktober 2011 einen skeptischeren Ton als zuvor angeschlagen.
(APA/Reuters)






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