Wie zu erwarten war, ist die Studie der UBS (http://www.foonds.com/ ) bei all jenen, welche die negativen Euro-Auswirkungen auf die österreichischen Gehaltsempfänger verschleiern oder nicht wahrhaben wollen, auf heftige Kritik gestoßen. Die Daten seien aus dubiosen Quellen, die Studie sei falsch angelegt, die Einbußen viel geringer etc. Das Interessante ist aber, dass eigentlich alle Leute, mit denen man spricht (und der überwiegende Teil der Kommentare!), sich von Einkommenseinbußen von der Größenordnung her wie in der Studie betroffen fühlen. Der UBS-Analyst, der die Studie verfasst hat, weist auch die Kritik zurück, denn die Daten seien mehrfach geprüft. Die Inflationsrate wurde angepasst („die offizielle Inflationsrate spiegle aber eher das Einkaufsverhalten der Wohlhabenden wider. Deswegen habe man die Inflationszahlen je nach Produkt und Einkommensklasse neu berechnet“ http://diepresse.com/ ).
Laut OeNB hätten im Gegensatz zur UBS-Studie die verfügbaren Realeinkommen seit 2000 um 12% zugenommen (?) und laut Bank Austria seien sie nur geringfügig gesunken. Auch die Industriellenvereinigung hat Zweifel an den hohen Rückgängen. Die Frage ist aber, ob man die Rückgänge einfach nicht wahrhaben will, da sie den Euro noch mehr in Misskredit bringen, als er in der Bevölkerung schon ist. Die Politiker wollen zudem ihr Versagen in Sachen Euro gerne schönreden, und die UBS-Studienergebnisse halten ihnen einen unerfreulichen Spiegel vor. Wie üblich wird wieder einmal reine Schönfärberei betrieben, die von den zunehmend leichteren Geldbörsen der Bevölkerung Lügen gestraft wird. Oder kurz gesagt: Die offiziellen Ergebnisse basieren schlicht und einfach auf Inflationslug und -trug (Inflationstricksereien: http://foonds.at/ I
(cr)






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