Die Marktanteile der Emittenten von Anlagezertifikaten und Hebelprodukten in Deutschland haben sich zum Ende des zweiten Quartals 2012 im Vergleich zum Vorquartal nur geringfügig verändert.
Die Deutsche Bank war weiter Spitzenreiter mit einem Marktanteil von 16,7 Prozent. Ihr Anteil blieb im Vergleich zum Ende des Vorquartals stabil. Auf dem zweiten Rang folgte die Commerzbank mit einem Marktanteil von 15,4 Prozent. Mit 15 Prozent verteidigte die DZ Bank ihren dritten Platz. Es folgte die WestLB auf dem vierten Rang mit 13,9 Prozent. Die UniCredit-Tochter HypoVereinsbank lag mit 9,6 Prozent auf Platz fünf.
Die ersten fünf Emittenten vereinten Ende des zweiten Quartals 70,6 Prozent des gesamten Marktvolumens auf sich. Da Ende Juni auf Anlageprodukte 98,9 Prozent und auf Hebelprodukte 1,1 Prozent des Marktvolumens entfielen, stimmt die Rangfolge der Emittenten bei den Anlagezertifikaten mit der Gesamtrangliste fast vollständig überein.
Anlageprodukte: Deutsche Bank top
Bei den Anlageprodukten verteidigte die Deutsche Bank ihre führende Position vom Vorquartal und führte die Tabelle mit einem Marktanteil von 16,6 Prozent an. Auf dem zweiten Rang kam es zu einem Platztausch. Die Commerzbank kam mit 15,3 Prozent auf den zweiten Platz.
Nach leichten Verlusten belegte die DZ Bank mit 15,1 Prozent Platz drei. Den vierten Platz sicherte sich die WestLB mit 14,1 Prozent. Auf dem fünften Rang folgte die HypoVereinsbank mit einem Marktanteil von 9,7 Prozent.
Hebelprodukte: Commerzbank an der Spitze
Bei den Hebelprodukten gab es zum Ende des zweiten Quartals nur wenige Veränderungen. Wie schon im Vorquartal belegte die Commerzbank mit einem Marktanteil von 28,4 Prozent die Spitzenposition. Die Deutsche Bank folgte auf dem zweiten Rang. Sie konnte ihren Anteil gegenüber Ende März von 21,8 Prozent auf 22,6 Prozent verbessern. Den dritten Platz sicherte sich die Royal Bank of Scotland (RBS). Sie gewann 1,1 Prozentpunkte hinzu und erreichte 11,3 Prozent.
Mit einem Anteil von 9 Prozent folgte die BNP Paribas auf dem vierten Rang. Platz fünf ging an Goldman Sachs mit einem Anteilsgewinn von 1,6 Prozentpunkten auf 7,3 Prozent.






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