Daten des deutschen Herstellerverbands VDA zufolge wurden in Westeuropa (EU15+EFTA) im Jahresvergleich im Juli 7,6 Prozent weniger Autos neu registriert. Im Juli fanden in Westeuropa (EU15+EFTA) noch 912.700 neue Fahrzeuge einen Besitzer.
Insbesondere in den Südländern lief das Geschäft sehr schwach. In Spanien wurden 17 Prozent weniger Autos als im Vorjahr abgesetzt. In Italien brach die Nachfrage um 21 Prozent ein. Deutschland (-5,0 Prozent) und Frankreich (-7 Prozent) hielten sich noch etwas besser. In Osteuropa sanken die Neuzulassungen im Juli um drei Prozent, so dass noch 61.000 Fahrzeuge zugelasen wurden. Von Jänner bis Juli wurden 7,4 Millionen Neuwagen zugelassen, was ein Rückgang um 7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist.
In Europa (EU27+EFTA) sank der Juli-Absatz um 7,3 Prozent auf 973.600 Fahrzeuge. Im Jahresvergleich gab es ein Minus von 6,4 Prozent auf 7,86 Millionen Autos. In Russland, den USA, Japan, Brasilien, Indien und China wurden im Juli dagegen im Jahresvergleich mehr Autos abgesetzt. Auch im Jahresvergleich von Januar bis Juli gab es in diesen Regionen einen Zuwachs. „Die unterschiedliche Entwicklung auf den internationalen Automobilmärkten setzte sich damit auch im Juli fort. Während in Russland, Indien, China, Japan und Brasilien und in den USA ein beachtliches Plus erreicht wurde, wirkte sich die Verunsicherung aufgrund der Staatsschuldenkrise im vergangenen Monat spürbar auf den westeuropäischen Pkw-Markt aus“, so das Fazit des VDA.
(BoerseGo.de)






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