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Windtner-Bond

Österreichs beste Energie-Anleihen   Facebook be



29.09.2009
 

Am 21. September war es soweit. Österreichs grösstem Stromproduzenten, der Verbund, wurde sein bisheriges „A“-Rating genommen. Standard & Poor’s zeigt sich über die vornehmlich fremdfinanzierte Übernahme einer Wasserkraftwerkskette am Inn vom deutschen Rivalen E.ON leicht besorgt. Bei Moody’s dürfte ein ähnlicher Schritt in Kürze folgen. Deren „A1“ ist seit Ende Juli mit einem negativem Ausblick versehen – länger als drei Monate dauert es in der Regel nicht, bis aus dem Ausblick Tatsachen werden, oder er wieder gestrichen wird. Die Folge für Verbund-Anleihebesitzer waren geringe Kursrückgänge. Gering, da das Unternehmen die teils extreme Verschuldung der vergangenen Jahrzehnte mittlerweile grossteils abgebaut hat und derart selbst ohne Rückendeckung des Staates – die Republik hält 51 Prozent der Anteile – finanziell auf gesunden Beinen stehen würde. Das mögliche Downgrade durch Moody’s haben die Anleihen des Verbund bereits vorweggenommen. Anlegern würde sich ein Kauf der Papiere mit Laufzeit bis 17. April 2015 (ISIN XS0424019437) oder bis 16. Juli 2019 (XS0439828269) anbieten.

Das wohl interessanteste Papier aus österreichischer Sicht bietet aber die Energie Oberösterreich., gerade jetzt. Gerade nach der für die SPÖ verlorenen Landtagswahl. Denn vor allem die SPÖ hat dem bereits fix einkalkulierten Börsegang einem Strich durch die Rechnung gemacht, mit dem CEO Leo Windtner die weitere Expansion des Unternehmens finanzieren wollte. So griff er auf Fremdkapital zurück. Angst um ihr Geld müssen Anleger bei der EAG auch nicht haben, das Land Oberösterreich als 100-Prozent-Eigner garantiert dafür. Doch was bekommt der Anleger dafür? Der bis 4. März 2025 laufende Bond (ISIN XS0213737702) ist mit einem Zinskupon von 4,5 Prozent ausgestattet und notiert unter Nominale! Damit liegt die Rendite nicht nur bei im aktuellen Niedrigzinsumfeld attraktiven 5,07 Prozent, durch die Unter-Pari-Notierung muss auch nur für einen Teil davon – dem Zinskupon – KESt abgeführt werden. Auch eine mögliche Abstufung durch S&P ist im Kurs bereits mehr als eingepreist. Anlegerherz, was willst du mehr?! (gill)


 
 

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maxfünf | 2009-09-29 10:14:32 "Österreichs beste Energie-Anleihen"

Gibt es nicht auch immer wieder Gerüchte, wonach der Verbund auch den EVN-Anteil der deutschen EnBW kaufen könnte?
 
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Monkey2 | 2009-09-30 23:15:33 "Re(1): Österreichs beste Energie-Anleihen"

Stimmt. Aber unter Anzengruber ist das sicher weniger ein Thema als bei Sereinig. nd bin mit nicht sicher, ob die EnBW zum aktuellen Kurs nicht einen Verlust machen würde. Außerdem muss der Verbund sein Rating im auge behalten, was bei all den geplanten Investitionen in Frankreich und der Türkei gar nicht leicht sein wird. Denn Kapitalerhöhung ist dem Verbund beim finanziell maroden Hauptaktionär Österreich wohl verwehrt. Immerhin müsste die Republik mitziehen, um nicht das "3. Verstaatlichtengesetz" zu verletzen. Der EAG-Idee kann ich mittlerweile sogar etwas abgewinnen, nachdem SP-OÖ-Chef Haider nicht mehr ist. Sollte jetzt das Privatisierungsthema doch noch aufs Tapet kommen, könnte das der Anleihe nur gut tun. Hätte nie gedacht, dass auch Anleihen interessant sein können ;-)
 
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