Zum Abschluss der Nominierungsphase zum Fonds des Monats gibt es traditionell eine Zusammenfassung aller Einreichungen:
Gerhard Mittelbach, Executive Director der PEH Wertpapier AG nominiert den PEH Universal Value Strategie (ISIN DE0009767418). Dieser investiert vor allem in Aktien internationaler Value-Unternehmen, die durch aktives Stockpicking basierend auf der Behavioral-Finance-Theorie nach einem prozyklischen Ansatz ausgewählt werden. Und zu einem stark konzentriertem, aber gleichgewichteten, Portfolio gebündelt werden. Value wird hier nicht zuletzt als relativer Wert interpretiert, heisst Aktien, die entweder im eigenen historischen Vergleich oder im Vergleich zu ihren weltweiten Konkurrenten relativ günstig bewertet sind.
Das Ziel ist jedenfalls, eine langfristige und nachhaltige Wertentwicklung. Die Aktienquote wird deshalb je nach Marktsituation gesteuert und – falls nötig – konsequent heruntergefahren.
Karola Gröger, Sales Director bei M&G nominiert den M&G Global Dividend Fund (ISIN GB00B39R2S49). Dividendenfonds gibt es natürlich viele - Gröger will aber festgehalten haben, dass der M&G-Fonds anders ist: „Anders als klassische Dividendenfonds zielt Fondsmanager Stuart Rhodes nicht auf die Höhe der Dividendenrendite als Investmentkriterium ab, sondern auf solche Unternehmen, die kontinuierlich eine steigende Dividende gezahlt haben bzw. in der Lage sind, diese auch in Zukunft weiter auszuschütten. Üblicherweise kommen nur Firmen in die nähere Auswahl, die ihre Dividenden in mindestens 10 aufeinanderfolgenden Jahren anheben konnten“.
Markus Pucher von Vontobel Asset Management schickt den Vontobel Fund – Euro Mid Yield Bond (LU0153585723) ins Rennen. Dieser konzentriert sich auf Unternehmensanleihen, die über ein Rating im mittleren Bereich (A1 bis Baa3) verfügen, bzw. A+ bis BBB-) - womit wir uns im Bereich eines Investment Grade bewegen. „Solche Papiere sind gegenwärtig eine Alternative zu Staatsobligationen: Im Gegensatz zu den Ratings vieler Industrieländer bestehen im Segment der Corporates gute Aussichten auf eine Heraufstufung der Kreditwürdigkeit“, sagt Pucher. Das ist dann in der Regel mit Kursgewinnen bzw. der Verringerung der Spreads verbunden. „Unternehmensobligationen und Investment Grade-Anleihefonds stellen auf dem derzeitigen Bewertungsniveau eine gute Kaufgelegenheit dar“, meint Pucher.
Werner Kretschmer, Vorstand bei Pioneer Investments Austria (PIA) versucht’s mit dem PIA Garantiebasket 9/2020 (AT0000A0VGA3 (T)) - ein Garantiefonds. Dieser investiert weltweit in Aktien von Emerging Markets. Auf der Anleihenseite werden Euro-Anleihen im Investment-Grade-Bereich gekauft. Der PIA Garantiebasket 9/2020 verfügt über 100% Kapitalgarantie (exklusive Ausgabeaufschlag) zu Laufzeitende (2. 9. 2020). Ausserdem sorgt die 80%ige Höchststandsgarantie dafür, dass Fondsanleger zu Laufzeitende mindestens 80% des höchsten, jemals während der Laufzeit erreichten Wertes erhalten. Der Aktienanteil kann zwischen 0 und 50% liegen.
Die Volksbank Invest KAG schickt den VB Euro-Corporates 2017 (AT0000A0W2C0) - und damit Fondsmanager Thomas Odehnal - ins Rennen: Eine Neuemission. „Story“ ist, dass in den „Kernländer“ Europas, immer neue historische Renditetiefststände verzeichnet werden. „Alternativ bieten sich Unternehmensanleihen an, da sie von der Entwicklung der Staatsverschuldung weitgehend unabhängig sind“, sagt Volksbank-Fondsmanager Thomas Odehnal. Im Vergleich zu Staatsanleihen der Kernländer ist die Rendite von Unternehmensanleihen, je nach Bonitätseinschätzung, deutlich höher. Der Fonds investiert zu Beginn der Fondslaufzeit in ein Portfolio aus rund 70 Euro-Unternehmensanleihen internationaler Emittenten. Nach Aufbau des Portfolios werden die Anleihen bis zum Laufzeitende gehalten. Bei Auflage des Fonds beträgt die maximale Restlaufzeit der Anleihen 5,25 Jahre, so dass alle Anleihen vor Laufzeitende des Fonds getilgt werden.
Franz Gschiegl, Vorstand der Erste Sparinvest, nominiert den ESPA Stock Istanbul (AT0000704333). „Die Türkei ist seit jeher durch ihre exzellente geografische Lage ein Bindeglied zwischen Europa und dem Mittleren sowie Nahen Osten. Im Gegensatz zu früheren Jahren, als die Wirtschaft unter einer Mega-Inflation und instabilen politischen Verhältnissen zu leiden hatte, präsentiert sich das NATO-Gründungsmitglied heute politisch gefestigt und mit einer boomenden Wirtschaft“, begründet Espa-Chef Franz Gschiegl seinen Nominierungsvorschlag Und: „Im Gegensatz zu den entwickelten Industriestaaten, die sich heuer mit einem Nullwachstum oder sogar mit einem Rückgang abfinden müssen, gibt es in der Türkei ein „soft landing“ mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,3%.“ Das Wirtschaftswachstum sollte sich dann nach den Prognosen des IWF sogar wieder beschleunigen. 2013 wird ein Anstieg des BIP von 3,2% erwartet, 2014 werden 4% prognostiziert.






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