Die Bonitätswächter von Fitch haben Slowenien abgewertet. Die Bonitätsnote des Euro-Landes wurde am Mittwoch um eine Stufe auf die Note "A-" gesenkt. Zudem ist der Ausblick negativ, so dass weitere Downgrades möglich sind.
Als Grund wurden die Probleme im Bankensektor sowie das zögerliche Vorgehen der Regierung bei der Rekapitalisierung der Bankenbranche genannt. Damit folgte Fitch den Kollegen von Standard & Poor’s (S&P) und Moody’s. Bei S&P liegt das Rating mittlerweile bei "A plus", nach zuvor "A". Der Ausblick ist ebenso negativ. Bei Moody’s liegt die Bewertung bei "Baa2", wobei der Ausblick ebenso negativ ist. Beide Agenturen hatten eine ähnliche Begründung wie jetzt Fitch für ihre Downgrades ins Feld geführt. Die drei größten Banken des Landes könnten unter Umständen Finanzhilfen in Höhe von zwei bis acht Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) benötigen.
Zudem lässt das steigende Haushaltsdefizit in Slowenien das Land zu einem potenziellen Kandidaten für den Euro-Rettungsschirm EFSF werden.
(BoerseGo.de)






DNB
Vontobel
weiterlesen