Die Ölpreise sind am Mittwoch nach den jüngsten deutlichen Kursgewinnen etwas gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung kostete 111,27 US-Dollar. Das waren 73 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank um 60 Cent auf 93,07 Dollar.
Nach der euphorischen Stimmung an den Finanzmärkten habe ein Gegenbewegung eingesetzt, die auch die Ölpreise belaste, sagten Händler. Zudem hätten zuletzt schwach ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone die Stimmung gedämpft. So war in Deutschland die Gesamtproduktion im Juni um 0,9 Prozent zum Vormonat gefallen. Auch aus den USA mehrten sich die Zeichen für eine sinkende Rohölnachfrage, sagten Händler. Zudem habe auch der zum Dollar gefallene Eurokurs die Ölpreise belastet.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 107,58 US-Dollar. Das waren 1,91 Dollar mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren durchschnittlichen Ölpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
(dpa-AFX)






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