Der Brent-Ölpreis hat am Mittwochvormittag leicht nachgegeben. Der als wichtige Ölpreisbenchmark geltende Future auf die Rohölsorte Brent notierte gegen elf Uhr in London bei 111,39 Dollar je Barrel (159 Liter). Am Dienstag lag der Brent-Future zuletzt bei 112,00 Dollar. Am Dienstag hatten die Ölpreise noch ihren jüngsten Aufwärtstrend fortgesetzt. Unterstützt wurden die Preise nach Einschätzung der Commerzbank-Analysten von Nachrichten eines sinkenden Nordseeangebots und fallender US-Lagerbestände.
Die gemeldeten US-Rohöllagerbestände sind in der vergangenen Woche um weitere 5,4 Mio. Fass zurückgegangen, nachdem sie schon in der Vorwoche um 11,6 Mio. Barrel gesunken waren. Der Lagerabbau kam laut Commerzbank trotz höherer Importe und einer niedrigeren Raffinerietätigkeit zustande. "Von daher bleibt abzuwarten, ob die offiziellen Daten des US-Energieministeriums am Nachmittag ein ähnliches Bild zeigen werden", schreiben die Analysten.
Der Preis für OPEC-Öl ist am Dienstag auf 105,67 Dollar pro Barrel gefallen. Am Montag hatte das Barrel nach Angaben des OPEC-Sekretariats in Wien noch 104,46 Dollar gekostet. Der OPEC-Preis setzt sich aus einem Korb von zwölf Sorten zusammen.
Der Goldpreis zeigte sich knapp behauptet. Im Londoner Goldhandel wurde heute gegen 11.00 Uhr die Feinunze (31,10 Gramm) bei 1.609,42 Dollar (nach 1.611,00 Dollar im Nachmittags-Fixing am Dienstag) gehandelt. Der festere US-Dollar dürfte dazu geführt haben, dass Gold seinen Aufwärtstrend der vergangenen Tage nicht fortsetzen konnte, schreiben die Commerzbank-Analysten.
(APA/dpa-AFX)






DNB
Vontobel
weiterlesen