Nachdem wir Österreicher uns in der täglichen Berichterstattung noch mit den Auswirkungen unserer Immobilienaktien/Zertifikate fretten, lohnt zur Abwechslung ein Blick über die Grenze nach Deutschland. Viele Immobilienfonds sind seit Oktober eingefroren, die Anleger kommen nicht mehr an ihr Geld. Die UBS hat nun die Sperre für ihre Immobilienfonds verlängert, denn die Gesellschaften können mit Verkäufen von Immobilien derzeit kein Kapital beschaffen. Die Renditen geraten branchenweit unter Druck.
Mehr als 27 Milliarden Euro haben deutsche Anleger in jene zehn offenen Immobilienfonds investiert, die seit Oktober eingefroren sind. Bis sie an ihr Geld gelangen, werden noch viele Monate vergehen. Wegen der Rezession sei es derzeit nicht möglich, eine größere Zahl von Immobilien zum Buchwert zu veräußern, um die für eine Wiedereröffnung nötige Liquidität zu gewinnen, berichtet die Welt. Jüngst hat die UBS deshalb die Sperrung ihrer beiden Fonds um sechs Monate verlängert. "Aufgrund der aktuellen Marktlage und der Liquiditätsentwicklung" sei eine Rücknahme von Anteilscheinen weiter nicht möglich, teilte die Schweizer Bank mit. "Zum Verkehrswert lässt sich derzeit höchstens ein Top-Objekt mit zehnjährigem Mietvertrag veräußern", zitiert Welt Online einen Fondsmanager.






