Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat die Note für Spaniens Kreditwürdigkeit bestätigt. Wegen der Entschlossenheit des Landes, Wirtschaftsreformen umzusetzen, bleibe das Rating bei "BBB+/A-2" mit Ausblick negativ, teilte die Agentur am Mittwoch mit. Das Basisszenario für die viertgrösste Volkswirtschaft der Euro-Zone sei, dass das Land weiter von seinen EU-Partnern und der Europäischen Zentralbank (EZB) unterstützt werde. Der Erfolg Spaniens werde zu einem grossen Teil davon abhängen, ob die EU-Partner entschlossen gegen den Druck der Finanzmärkte vorgehen, erklärte die Agentur.
S&P geht zudem davon aus, dass einige spanische Regionen von der Zentralregierung in Madrid Unterstützung anfordern werden. Dies werde das Rating des Landes aber vorerst nicht beeinträchtigen. Spanien hat mehrere Sparprogramme aufgelegt, um wieder auf Kurs zu kommen. Für die angeschlagenen Banken hat das Land eine Zusage für EU-Hilfen von bis zu 100 Mrd. Euro. Berichte, wonach das Land wegen der Schuldenkrise möglicherweise in vollem Umfang EU/IWF-Hilfen beantragen muss, wies die Regierung Ende Juli zurück.
Mitte Juni hatte Moody's Spanien um drei Stufen herabgestuft und dies mit den Hilfen für die Banken begründet. Die Agentur fürchtet, dass dies die Schulden des Landes weiter erhöht.
APA






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