Greg Saichin, Manager des Pioneer Funds – Euro High Yield, und damit Sieger beim Award zum ‘Fonds des Monats Juni’, im Interview über Risiko - und warum die Krise noch einige Zeit anhalten wird.
Börse Express: High Yield klingt nach Risiko. Als Anleger in Ihrem Fonds, wieviel Risiko sollte man bereit sein zu nehmen? Und welchen Anlage-Horizont sollte man haben?
Greg Saichin: Der Euro High Yield beschäftigt sich mit europäischen Small-und Midcap-Unternehmen, die mitten in einer Übergangsphase stecken: Dies ausgelöst durch die Notwendigkeit zu wachsen, etwa weil Konsolidierungsbedarf besteht. Oder da Probleme mit der Governance und/oder Kontrolle bei Familiengesellschaften zu lösen sind.
Das mögliche Anlage-Universum wächst derzeit zum Teil stark, auch wegen der Bank-Disintermediation.
Ich halte unser durchschnittliches Kreditrisiko von BB-/B+ für akzeptabel, wenn der Anleger bereit ist, in einen breit diversifizierten Pool von Firmen für fünf Jahren investiert zu bleiben.
Börse Express: Ein Rating im Non-Investmentgrade ist das trotzdem - kann ich da nicht gleich in Aktien investieren?
Greg Saichin: Wer europäische Aktien besitzt, dem empfehlen wir, 40 Prozent davon durch Euro High Yields zu ersetzen. Dies als ein Mittel, um eine bessere Sharpe Ratio als bei Aktien erhalten. In der Vergangenheit erzielte diese Asset-Klasse 66 Prozent der Aktienrenditen mit aber nur 50 Prozent des Aktien-Risikos. Das beweist, dass es eine ausgezeichnete Ergänzungs-Strategie beim Erwerb von Aktien ist.
Börse Express: In Zeiten niedriger Zinsen - wie hoch ist der durchschnittlichen Kupon bei Ihnen im Fonds?
Greg Saichin: Es sind rund 7%.
Börse Express: Wie sieht es mit der durchschnittlichen Restlaufzeit und der aktuellen Durchschnittsrendite aus?
Greg Saichin: Die Duration liegt bei rund 2,5 Jahren mit einer Durchschnittsrendite von 8,3 Prozent.
Das komplette Interview finden Sie unter http://bit.ly/






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