Eine Stabilisierung aus eigener Kraft ist für Italien und auch für Spanien “inzwischen keine Option mehr”. Das haben die Strategen Jacques Cailloux und Lefteris Farmakis von Nomura Holdings in einer Kundennotiz erklärt.
Vor diesem Hintergrund erwarten sie, dass die beiden Länder “binnen Wochen” externe Hilfe beantragen werden. Derzeit sei es am wahrscheinlichsten, dass zunächst Kreditlinien eingeräumt werden. Möglich sei aber auch, dass Staatsanleihen am Sekundär-Markt aufgekauft werden. Die Strategen glauben nicht, dass der Euro-Rettungsschirm ESM in seiner jetzigen Form die Peripherie der Eurozone stabilisieren kann.
Die Analysten rechnen zudem damit, dass die Spannung am Markt “signifikant eskalieren” wird - und zwar nachdem bekannt wird, wie die Entscheidungsträger der Eurozone auf die Probleme in Spanien und Italien reagieren wollen.
(Bloomberg)






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