Der Internationale Währungsfonds wird sich an zusätzlichen Hilfen für Griechenland nicht beteiligen. Jegliche Extra-Kredite für Griechenland müssten von der EU kommen, sagte IWF-Sprecher David Hawley am Donnerstag laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires.
Der IWF geht davon aus, dass bei einer Verschiebung des Sparprogramms bis 2020 weitere 70 Milliarden Euro nötig werden könnten. Auch die Europäer lehnen allerdings eine Verschiebung der griechischen Sparziele ab. Zu der Frage, ob erneut über einen Schuldenschnitt für Griechenland diskutiert wird, wollte sich Hawley nicht äußern. Zuletzt war berichtet worden, dass der IWF einen Schuldenschnitt bei den von der EZB gehaltenen griechischen Staatsanleihen befürwortet.
Die Troika-Kontrolleure bleiben voraussichtlich noch bis zum 6. August in Griechenland. Von dem endgültigen Bericht der Experten hängt ab, ob Griechenland weiteres Geld aus den Hilfsprogrammen bekommt. Der Bericht soll im September vorgelegt werden. Unterdessen will die Regierung in Athen Griechenland mit verstärkten Einsparungen wieder in die Spur zurückfinden. In den kommenden zwei Jahren sollen 11,5 Milliarden Euro eingespart werden.
(BoerseGo.de)






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