Der neue (wird quartalsweise aktualisiert) BlackRock Sovereign Risk Index (BSRI) bringt für Österreich keine good news: Es gibt eine Verschterung um 2 Plätze, womit die Alpenrepublik nunmehr nur noch auf Platz 18 rangiert (siehe Tabelle): Die weiteren Haupterkenntnisse sind: Indien und Spanien verschlechterten sich im BSRI-Profil aufgrund der erhöhten Staatsverschuldung und schlechter ausgefallenen wirtschaftlichen Wachstumsprognosen. Die Länder behielten zwar ihre Platzierungen im hinteren Drittel, rückten aber näher an Argentinien heran. Die grössten Sprünge nach vorne verzeichneten Malaysia (das uns damit überholt hat) und Südafrika mit Verbesserungen von jeweils drei Rängen und Frankreich, das zwei Ränge zulegte. Zu den grössten Absteigern zählten Indonesien (- 5 Ränge) sowie China, Mexiko und eben Österreich, die alle zwei Ränge einbüssten.
Top ist Singapur vor Schweiz, Schweden und Finnland. Deutschland folgt auf Platz 8, die USA sind auf Rang 12 zu finden.
Der BlackRock Sovereign Risk Index wurde im Juni 2011 eingeführt und umfasst die Staatsverschuldung von 48 Ländern nach ihrem relativen Ausfallrisiko, der Gefahr der Abwertung oder ihres erhöhten Inflationsrisikos. Der BSRI verwendet mehr als 30 quantitative Kennzahlen und ergänzt sie um qualitative Erkenntnisse dritter Parteien. Der Index analysiert die Daten entlang von vier Hauptkategorien, die alle in die Berechnung der BSRI-Punktezahl und des BSRI-Ranges eines Landes einfliessen: Fiskalischer Spielraum (40%), Zahlungsbereitschaft (30%), externe Finanzierung (20%) und Gesundheit des Finanzsektors (10%).






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