Die jüngsten Massnahmen der Notenbanken, vor allem die Reduzierung der Einlagenzinsen, zielen darauf ab, das Parken überschüssiger Liquidität bei den Zentralbanken für Geschäftsbanken wenig attraktiv zu machen: Diese sollen animiert werden, die Gelder der Realwirtschaft zur Verfügung zu stellen. Zumindest bisher schlug das eher fehl, grosse Teile der Mittel flossen in Staatsanleihen und Treasury Bills mit kurzen Laufzeiten.
Dadurch sind die Renditen teilweise bereits in den negativen Bereich gerutscht. Toll für Euroanleger, wenn so ein Fonds dann auch noch in Dollar veranlagt und derart FX-Gewinne gegen die Heimatwährung mitgenommen werden. Bester Fonds im Feri EuroRating-Ranking ist dabei der von der Kepler KAG verwaltete Uniqa Dollar Bond (ISIN AT0000A00L57). Dieser veranlagt überwiegend in Bonds internationaler Emittenten, die in Dollar-Währungen begeben sind. Bezüglich Rating und Restlaufzeit bestehen keine Vorgaben. Summa summarum ist anhand der Entwicklung im sehr kurzfristigen Laufzeitenbereich aber nachvollziehbar, dass mehr und mehr Strategen Anlegern den Griff zu Corporates empfehlen (was übrigens auch unser Gewinner der Wahl zum Fonds des Monats im Juni macht - der Pioneer Inv. Euro High Yield - siehe http://bit.ly/ ):
Das Renditegefälle zwischen kurzlaufenden Unternehmensanleihen und Staatsanleihen liegt in Europa bei 2,0 bis 2,5% und in Grossbritannien über 3%. Bei den Hochverzinslichen beträgt die Differenz sogar annähernd 6%. In den USA rentieren hochverzinsliche Kurzläufer doppelt, wenn nicht sogar dreifach soviel wie Treasuries, rechnet etwa Chris Iggo, CIO Fixed Income bei AXA IM vor. Fidelity-Fondsmanager Bryan Collins wirbt überhaupt gleich für asiatische Hochzinsanleihen: Denn diese weisen nicht nur höhere Renditen als vergleichbare Papiere aus Europa oder den USA auf, sondern auch noch das bessere Rating: „In der weltweit wichtigsten Wachstumsregion Asien gilt die Regel, wonach für höhere Renditen ein höheres Ausfallrisiko in Kauf genommen werden muss, nur bedingt“, schlussfolgert Collins - siehe http://bit.ly/
(gill)






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