Laut einer Studie des deutschen Bankenverbands glauben rund 56% der befragten Jugendlichen und Erwachsenen bis 24 in Deutschland, dass längerfristig der Euro kein Erfolg sein wird. Jeder zweite kann sich eine Zukunft ohne Euro vorstellen. Nur 51% der 14– bis 24-Jährigen finden, dass sich der Euro bisher bewährt habe.
Dem Lobbyverband bereiten die Untersuchungsergebnisse Sorgen. Michael Kemmer, Geschäftsführer des Verbandes, fürchtet, dass eine Generation von Euro-Skeptiker heranwachse: „Wir müssen es uns gemeinsam zur Aufgabe machen, die Vorteile des Euro noch besser zu erklären“.
„Die Ergebnisse dieser Studie machen mir nicht zuletzt als Staatsbürger Sorge – zumal in einer Zeit welt- und europaweit angespannter Wirtschaftslagen“, erklärte der Präsident des Lehrerverbandes, Josef Kraus, gegenüber dem Handelsblatt Online (http://www.handelsblatt.com/ ). Man müsse die Vorteile des Euros besser erklären müsse, findet daher der Geschäftsführer des Bankenverbandes, Michael Kemmer.
Den „Euro besser erklären“, will wohl heißen, die Jugendlichen in dieser Hinsicht zu indoktrinieren. Denn wer sagt, dass ihr Unbehagen nicht zurecht besteht, wo längst führende Wirtschaftswissenschafter wie u.a. Prof. Hankel dem Euro keine Chance mehr geben. Zudem gibt es wenig Grund, über die angebliche Unwissenheit der Jugend erschüttert zu sein. Erschüttert sollten Lehrer- und Bankenverband besser über die absolute Unwissenheit der meisten Parlamentarier sein, die offensichtlich in den seltensten Fällen genau wissen, worüber sie entscheiden: http://www.ardmediathek.de/
Das Ziel der Erziehung und Schulbildung müsse auch der aufgeklärte, mündige Wirtschaftsbürger sein, findet der Lehrerverband. Da sollte man vielleicht gleich bei den Politikern beginnen und sie nachsitzen lassen.
Kommentar von Christoph Rohrmoser






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