Trotz des im Mai verkündeten Milliardendebakels - der durch Wetten auf Derivate angehäufte Handelsverlust beläuft sich nach den heutigen Informationen nicht auf zwei sondern inzwischen auf 4,4 Mrd. US-Dollar - hat die US-Grossbank JP Morgan im zweiten Quartal einen Nettogewinn von fast fünf Mrd. US-Dollar erwirtschaftet. Damit blieb das Institut allerdings um 400 Mio. US-Dollar oder neun Prozent unter dem Vorjahreszeitraum.
Ausserdem waren unter anderem Sondereffekte für das Ergebnis verantwortlich: So konnte JP Morgan etwa einen Teil seiner milliardenschweren Risikovorsorge für Kreditausfälle auflösen
Auch das Ergebnis des ersten Quartals musste wegen der Handelsverluste um 459 Mio. US-Dollar nach unten korrigiert werden. Die Kontrollmechanismen seien inzwischen aber deutlich verschärft und die Risiken in betreffenden Portfolien reduziert worden.
(vwd/APA/red)






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