Feri EuroRating Services stuft im Juli das Credit Rating von Belgien um eine Stufe auf „A“ herab. Angesichts einer anhaltend hohen Verschuldung verschlechtern schwächere Wachstumsaussichten die Bonität des Staates. Demgegenüber wird die Kreditwürdigkeit des mexikanischen Staates im Juli höher eingeschätzt als im Vormonat. Das Rating steigt um eine Stufe von „C“ auf „B“.
Mit einer Staatsverschuldung von annähernd 100 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) zählt Belgien zu den am höchsten verschuldeten Industrieländern weltweit. Überdies liegt die Nettoneuverschuldung seit Ausbruch der Finanzkrise oberhalb der Maastricht-Grenze von drei Prozent des BIP. Angesichts schwächerer Wachstumsaussichten ist nicht vor dem Jahr 2014 mit dem Einhalten des Maastricht-Kriteriums zu rechnen. Insbesondere die aktuell geringe Dynamik des Außenhandels erhöht die Risiken für das Wachstum der stark exportabhängigen belgischen Wirtschaft und damit für die Bonität des belgischen Staates. Infolgedessen fällt das Credit Rating für Belgien im Juli um eine auf die dritthöchste Stufe „A“.
Demgegenüber nimmt die Kreditwürdigkeit Mexikos im Juli zu. In diesem und in den kommenden Jahren ist zu erwarten, dass die geringe Verschuldungsquote sowie das relativ kleine Haushaltsdefizit des Staates angesichts solider Wachstumsaussichten weiter zurückgehen. Dies führt zu einem geringeren Bonitätsrisiko Mexikos, was sich in einer Heraufstufung des Credit Ratings um eine Stufe auf „B“ niederschlägt.
Österreich (siehe Grafik) bleibt hingegen ein AAA-Schuldner






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