Die heimischen Investmentfonds zeigen im Juni erneut keinen klaren Performance-Trend. Von insgesamt 1.652 Fonds, die schon seit mindestens einem Jahr auf dem Markt sind, weisen 994 eine positive und 658 eine negative Einjahres-Performance aus. Die durchschnittliche Einjahres-Performance der Fonds lag per Ende Juni im arithmetischen Mittel - also ohne Berücksichtigung von Fondsvolumina oder Kategorien - bei einem Minus von 0,33 (Vormonat: minus 1,72 Prozent). Dies geht aus der aktuellen Statistik der Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) hervor.
Die beste Performance von 39,07 Prozent weist wie schon in den Vormonaten der "ESPA Stock Biotec" der Erste-Fondstochter Sparinvest aus. Auf den weiteren Spitzenplätzen folgen laut den Zahlen der VÖIG-Statistik der "Schoellerbank USD Rentenfonds" mit einem Plus von 28,72 Prozent in der ausschüttenden Variante in Euro und der "UNIQA Dollar Bond" der Kepler-Fonds KAG (plus 28,70 Prozent).
Die schwächste Einjahres-Performance von minus 44,61 Prozent weist die VÖIG-April-Statistik wie in den Vormonaten für den "Kepler Öko-Energien" aus, gefolgt vom "Salus Alpha Managed Futures" (minus 43,07 Prozent) der Sparinvest und vom "WSS-Europa" (minus 42,27 Prozent) von 3-Banken-Generali.
Gemessen an der Dreijahres-Sharpe-Ratio haben wie in den Vormonaten Immobilienfonds am besten abgeschnitten. Der "Raiffeisen-Immobilienfonds" hat sich auf Platz eins vorgearbeitet und liegt nun mit einer Sharpe-Ratio von 6,63 an der Spitze der Statistik. Auf Platz zwei und drei folgen der "Real Invest Austria" der Bank Austria Real Invest mit 6,08 (ausschüttende Variante) und der "Immofonds 1" der Immo Kapitalanlage AG mit einer Sharpe-Ratio von 5,01 (ausschüttende Variante).
Die Sharpe-Ratio setzt die erzielte Performance in Relation zum eingegangenen Risiko und macht damit den Anlageerfolg von Fonds mit verschiedenen Veranlagungskategorien besser vergleichbar. Die über den risikofreien Zinssatz hinausgehende Performance wird dabei durch das Risikomass Volatilität dividiert. Je höher die Sharpe-Ratio, desto besser ist das Performance/Risiko-Verhältnis.
apa






DNB
Vontobel
weiterlesen