HPM Hanseatische Portfoliomanagement legt gemeinsam mit Universal-Investment den Multi-Asset-Fonds Risse Inflation Opportunities UI (ISIN DE000A1JUWR3) auf. Der von Stefan Risse beratene vermögensverwaltende Mischfonds soll mit einer sachwertorientierten und inflationsschützenden Anlagestrategie marktunabhängige Renditen erzielen. Risse setzt dabei vor allem auf den Megatrend Inflation: „Durch die seit Jahren überproportionale Geldmengen- und Verschuldungsausweitung hat sich ein enormes Inflationspotenzial aufgebaut. Die unausweichlich hiervon ausgehenden Einflüsse auf die Asset-Preise bilden die Basis der Anlagestrategie.“ Wobei er den Begriff Inflation hier nicht allein auf die Verbraucherpreisinflation bezieht, sondern auf die Geldinflation an sich, die an vielen Märkten zu Vermögenspreisinflation führt. Investiert wird dabei mittels eines globalen Multi-Asset-Ansatzes; das Fondsvermögen wird weltweit gestreut über unterschiedliche Regionen und Anlageklassen wie Aktien, Renten, Rohstoffe und Währungen. Durch den Einsatz von Futures und Optionen kann der Fonds auch von fallenden Märkten profitieren.
Mit der von ihm entwickelten FLS-Methode trägt Fondsberater Stefan Risse nicht nur „Fundamentaltrends“ Rechnung, sondern beobachtet genauso den immer wichtiger werdenden Faktor „Liquidität“. Die Analyse der „Stimmung“ unter den Investoren ist der letzte Baustein, um nach dem Ansatz der „Behavioural Finance“ die optimalen Ein- und Ausstiegspunkte zu sondieren. „Die extrem unruhigen Kapitalmärkte sorgen sowohl für Euphorie als auch Panik in den verschiedenen Vermögenswerten. Erfolgreich ist derjenige, der sich bei Extremen in die eine oder andere Richtung gegen den Massentrend stellt“, sagt Risse, der eine Vielzahl von Stimmungsindikatoren permanent verfolgt und bisher durch sehr treffsichere Prognosen anhand dieser Parameter erfolgreich war. Diese Strategie soll es auch innerhalb langjähriger Trends erlauben, in zwischenzeitlichen Überhitzungsphasen Gewinne zu sichern und erst nach erfolgter Konsolidierung sowie bei besserem Chance-Risiko-Verhältnis wieder einzusteigen. Der Fonds wird zudem Risikobegrenzung sehr ernst nehmen. „Da wir auch mit Futures und Optionen arbeiten können, ist das Instrumentarium deutlich geeigneter gegenüber der reinen Anlage in entsprechenden Wertpapieren. Es erlaubt somit auch einen vielschichtigen Risikomanagementansatz.
Entsprechend dem „Opportunities“ im Fondsnamen wird Fondsberater Risse das Anlagekapital sukzessive investieren, eben dann, wenn sich Opportunitäten bieten. Im Fokus hat er hier aktuell die Aktienmärkte in Europa und dabei primär Deutschland sowie Hongkong. Letzterer dürfte von der zunehmenden Lockerung der chinesischen Geldpolitik profitieren. Ausserdem beginnt mit dem zweiten Halbjahr die „Goldsaison“ zu einem Zeitpunkt, wo die Stimmung für das Edelmetall ziemlich abgekühlt ist – auch hier sieht er Chancen für Investments.






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