Die Analysten der Citigroup schätzen nach dem Wahlausgang in Griechenland und der Niederlage der radikalen Linkspartei Syriza die Wahrscheinlichkeit eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone auf 50 bis 75 Prozent ein. "Die anfängliche Reaktion der Europäischen Union auf den Wahlausgang war positiv, doch machten die führenden EU-Politiker klar, dass es wenig Spielraum für die neue Regierung gäbe, das bestehende Reform-und Sparprogramm zu modifizieren. Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 bis 75 Prozent Griechenland in den kommenden 12 bis 18 Monaten aus der Eurozone ausscheiden wird."
Der Wahlausgang hätte zwar kurzfristig das Risiko eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone verringert, jedoch erwarten die Experten nicht, dass Griechenland langfristig die an die Auszahlung weiterer Hilfskredite verknüpften Bedingungen erfüllen könne.
(BoerseGo.de)






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