"Am Goldmarkt besteht ein Überangebot von 400 Tonnen. Es gibt weniger Zentralbankkäufe, weniger indischen Schmuckbedarf und keine steigende ETF-Nachfrage." UBS-Rohstoffanalyst Dominic Schnider ist keinesfalls positiv gestimmt, wenn es um Gold geht. Er nimmt auch nicht an, dass die Fed die Quantitave Easing-Massnahmen mit einem QE3 fortsetzt. Für ihn sind die US-Wirtschaftsdaten einfach zu wenig schlecht. So sieht er den Goldpreis am Jahresende bei 1600 oder gar 1520 US-Dollar.
Indizien für einen schwächeren Goldpreis gibt es zumindest von der Schmucknachfrageseite. In Indien und China könnte sich diese in den nächsten Wochen in Grenzen halten. In Indien hat die Monsunsaison begonnen und auch in China gibt es erst wieder im Oktober Feierlichkeiten, die das Schmuckinteresse anheizen. (Reuters/red)






DNB
Vontobel
weiterlesen