Die meisten deutschen Privatanleger erhoffen sich bei ihren Investitionen in Anlagezertifikate ausgesprochen hohe Renditen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Online-Umfrage des Deutschen Derivate Verbands. An der Umfrage, die gemeinsam mit sieben grossen Finanzportalen durchgeführt wurde, beteiligten sich 4064 Personen.
„Dabei handelt es sich in der Regel um gut informierte Anleger, die als Selbstentscheider ohne Berater investieren“, wie der DDV betont. 10 Prozent wären mit einer Rendite von bis zu 3 Prozent zufrieden. 22 Prozent wünschen sich Erträge zwischen 3 und 5 Prozent. Während jeder Vierte von seinem Anlagezertifikat derzeit eine Rendite zwischen 5 und 7 Prozent erwartet, setzen 42 Prozent der Umfrageteilnehmer auf Renditen von mehr als 7 Prozent.
Dieses Umfrageergebnis entspricht bis auf wenige Abweichungen den Werten des Vorjahres.
Die Wahl ist üppig
„Die Privatanleger haben zu Chancen und Risiken sehr unterschiedliche Einstellungen. Viele risikoaverse Anleger investieren beispielsweise in Kapitalschutz-Zertifikate. Für einen anderen Anlegertypus stehen gerade bei hoher Unsicherheit die Chancen im Vordergrund. Privatanleger können aus den elf Zertifikate-Kategorien diejenigen Anlage- und Hebelprodukte auswählen, die ihren Markterwartungen und ihrem individuellen Risikoprofil genau entsprechen“, so Lars Brandau, Geschäftsführer des DDV.
Grundsätzlich wird in vier grobe Kategorien unterteilt. Anlagezertifikat mit und ohne Kapitalschutz bzw. Hebelprodukte mit und ohne Knock-Out.


