Die Ölpreise haben zum Wochenauftakt deutlich von dem Hilfsangebot an das Euroland Spanien profitiert. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Auslieferung kostete am Montagmorgen 101,49 US-Dollar. Das waren 2,02 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 1,99 Dollar auf 86,09 Dollar.
Mit Spanien wird nach Griechenland, Irland und Portugal das vierte Euroland unter den Rettungsschirm EFSF schlüpfen. Das Land soll finanzielle Hilfen von bis zu 100 Milliarden Euro erhalten, wie die Finanzminister des Euroraums am Wochenende beschlossen. Ein offizieller Antrag Spaniens steht noch aus. Das Geld soll zur Sanierung des angeschlagenen Bankensektors dienen. Auflagen soll es nicht für den spanischen Staat, sondern nur für die Reform des Finanzsektors geben. An den Finanzmärkten sorgte die Hilfszusage für Erleichterung.
(dpa-AFX)






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