Die Sorgen zu Spanien haben nach Angaben der Deutschen Bank AG an drei Fronten zugenommen. Das geht aus einer am Dienstag verschickten Notiz an die Kunden des Finanzkonzerns hervor.
Zum einen gebe es Zweifel daran, dass das Land sein Defizitziel von 5,3 Prozent in diesem Jahr erreichen könne. Zudem sei unklar, wie groß die Rekapitalisierung der Banken ausfallen und woher das nötige Geld dafür kommen werde. Und zum dritten gebe es Sorgen zu den Defiziten auf regionaler Ebene.
Der jüngste Druck auf die spanischen Anleihen könnte laut Deutscher Bank daher kommen, dass den Banken des Landes des Geld ausgegangen ist, um die Staatspapiere zu kaufen. Die italienischen Banken hingegen haben den Angaben zufolge möglicherweise noch etwa 60 Mrd. Euro an Feuerkraft übrig haben, um Bonds aus Italien zu kaufen.
In den vergangenen Tagen hatten die Kurse von Anleihen aus Spanien deutlich nachgegeben. Hintergrund hierfür waren nicht zuletzt warnende Worte aus Spanien.
Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy erklärte vor kurzem, dass sein Land aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage in “extremen Schwierigkeiten” stecke.
Spanien war es am Mittwoch vergangener Woche in einer Anleihe-Auktion lediglich gelungen, 2,59 Mrd. Euro am Markt aufzunehmen. Die Summe lag nur leicht über dem für die Emission anvisierten Minimumvolumen und deutlich unter dem angestrebten Maximum von 3,5 Mrd. Euro.
(Bloomberg)






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