Die anhaltende Frost-Periode hält Europa in Atem. Um der Kälte Einhalt zu gebieten, muss entsprechend eingeheizt werden. Auch wer hierzu nicht auf Heizöl angewiesen ist, konnte den Trend der letzten Monate und Jahre beobachten - Öl wird tendenziell teurer.
Das belastet eine breite Masse an Personen, nämlich jene der Autofahrer. Nicht zuletzt die steigenden Treibstoffpreise haben die Inflation in den vergangenen Jahren deutlich ansteigen lassen. In Österreich lag die Teuerung im vergangen Jahr bei satten 3,3 Prozent.
Abfinden - oder auch nicht
Nun kann man sich mit der Situation abfinden und die steigenden Ölpreise hinnehmen wie sie sind, oder aber man versucht, an einem weiteren Anstieg der Ölpreise zu partizipieren. „Viel zu riskant“, möchte man meinen. Doch es gibt durchaus Finanzprodukte, die etwa das Preisrisiko ausschalten können.
So hat Barclays derzeit die Öl Protect Anleihe in der Zeichnung. Bei diesem Zertifikat partizipieren Anleger an der positiven Entwicklung des Rohöls der Sorte Brent - und zwar über die Laufzeit von vier Jahren. Innerhalb der letzten fünf Jahre, hat sich dieser Basiswert als durchaus volatil gezeigt. Das Hoch stammt vom 3. Juli 2008 und lag bei 146,08 US-Dollar. Nur wenige Monate später wurde der tiefste Wert in den letzten fünf Jahren erreicht. Am 24. Dezember 2008 notierte Brent bei 36,61 US-Dollar.
Für Anleger ist der Mechanismus einfach nachzuvollziehen. Sie erhalten am Fälligkeitstag, das ist der 7. März 2016, eine von der Entwicklung des Basiswertes abhängige Rückzahlung. Wie diese konret aussehen kann, zeigt die Szenarioanalyse für das Laufzeitende.
Szenarioanalyse
Grundsäztlich sind drei verschiedene Szenarien denkbar:
a) Liegt der massgebliche Basiswertstand am finalen Bewertungstag (2. März 2016) oberhalb des Caps, erhalten Anleger am Fälligkeitstag einen Rückzahlungsbetrag, welcher dem „maximalen Rückzahlungsbetrag“ von 1390 Euro je Anleihe entspricht.
b) Liegt der massgebliche Basiswertstand am finalen Bewertungstag auf oder oberhalb des anfänglichen Basiswertstandes, erhalten Anleger am Fälligkeitstag einen Rückzahlungsbetrag, welcher dem Nennbetrag multipliziert mit der Kursentwicklung des Basiswertes entspricht.
c) Liegt der massgebliche Basiswertstand am finalen Bewertungstag unterhalb des anfänglichen Basiswertstandes, erhalten Anleger am Fälligkeitstag einen Rückzahlungsbetrag, dessen Höhe dem Nennbetrag von 1000 Euro entspricht.
Risiken reduziert
Wenn es um die Rückzahlung (des Nominales) geht, spielt das Preisrisiko also keine Rolle. Auch das Währungsrisiko wurde per Quando-Funktion eliminiert. Es bleibt natürlich das Emittenten-Risiko.
Die Zeichnungsfrist läuft bis zum 2. März 2012, der anfängliche Verkaufspreis beträgt 1015 Euro (inkl. 1,5% Ausgabeaufschlag). Die ISIN lautet DE000BC9F7E1. Das Listing erfolgt in Frankfurt (variabler Handel im Freiverkehr).






