Die Mehrheit der Ökonomen erwartet von der EZB am morgigen Donnerstag weder einen Zinsschritt noch die Bekanntgabe weiterer geldpolitischer Massnahmen. Die Experten rechnen damit, dass die Notenbank zwischen den beiden Dreijahrestendern eine Verschnaufpause einlegt. Hat der neue Notenbankchef, Mario Draghi, doch ohnehin binnen seiner nun dreimonatigen Amtstätigkeit bereits den kompletten Zinserhöhungszyklus seiner Vorgängers, Jean-Claude Trichet, wieder egalisiert. Zinssenkungen gab es bisher grosse modo für Sparer trotzdem nicht. Da half sicher auch, dass den Banken das Einlagengeschäft mit den nun verschärften Bilanzregeln als Refinanzierungsquelle wieder gut und teuer wurde.
Doch die Zinsen, wenn auch nicht sehr öffentlichkeitswirksam, beginnen schön langsam auch für den Sparer zu bröckeln. Etwa bei der Advanzia Bank. Diese Luxemburger Online-Bank wurde hier bereits des öfteren erwähnt - liegt diese mit Ihrem Online-Konto doch zumeist auf einem der Spitzenplätze eines Renditerankings im täglich fälligen Einlagenbereich.
Mit Februar hat nun eben diese Advanzia Bank ihre Sparzinsen für täglich fälligen Spareinlagen leicht nach unten gekürzt. Künftig gibt es statt 2,65 nur noch 2,33 Prozent. Das gilt für Altkunden. Denn für Neukunden gilt weiter der (zeitlich befristete) Sonderzinssatz von 3,0 Prozent. Dieser gilt noch bis 27. April.
Die Eröffnung erfolgt online - Infos unter http://www.advanzia.com/






