Die Ölpreise sind am Freitag gestützt durch robuste US-Konjunkturdaten gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete zuletzt 113,41 US-Dollar. Das waren 1,35 Dollar mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 81 Cent auf 97,17 Dollar.
Vor allem der deutlich besser als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht habe die Ölpreise gestützt, sagten Händler. In den USA war die Beschäftigtenzahl im Januar deutlich stärker gestiegen als erwartet. Ein Händler sprach von den erhofft guten Signalen vom US-Arbeitsmarkt, der lange Zeit das "Sorgenkind" der Anleger gewesen sei. Im Januar waren außerhalb der Landwirtschaft 243.000 neue Jobs geschaffen worden und damit rund 100.000 Stellen mehr als Bankvolkswirte erwartet hatten. Zudem war auch der US-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor im Januar überraschend deutlich gestiegen. Die USA sind der größte Ölverbraucher der Welt.
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist leicht gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 110,82 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.
(dpa-AFX)






