Die Eurozone wird eventuell zu dem Schluss kommen, dass die Ausgabe von Eurobonds der bessere Weg ist, um Kreditrisiken aus den Märkten für Staatsanleihen zu entfernen - und nicht Sparmassnahmen. Das erklärten die Experten von JPMorgan Chase & Co. in einer Notiz.
Die Strategie werde sich erst dann ändern, sobald allen klar geworden sei, dass die “aktuelle Herangehensweise eine schmerzvolles verlorenes Jahrzehnt” mit sich bringe, erklärte Chef-Volkswirt David Mackie. Das Timing sei letztlich vor allem von politischen Veränderungen wie auch von wirtschaftlichen Entwicklungen abhängig.
Für die so genannten Eurobonds spricht nach Ansicht der US-Bank unter anderem, dass dadurch die Kreditwürdigkeit mehrerer Länder miteinander verbunden wird. Dadurch wiederum werde das Ausmass der erforderlichen Entschuldung einzelner Staaten reduziert.
(Bloomberg)






