Gemäß Zahlen der Bayern LB, dem zweitgrößten deutschen Edelmetallhändler, hat sich die Situation am Silbermarkt beruhigt. Im ersten Quartal 2011 erreichten die Silberkäufe durch Kunden wertmäßig rund 25% der Goldkäufe. Im April, als der Silberpreis nach oben schoss, stieg das Verhältnis auf über 30%. Nach dem Absturz nützten im Mai Kunden die tiefen Preise für Neukäufe, was zu einem Spitzenwert von 37% gemessen an den Goldkäufen führte. Inzwischen hat sich die Lage beruhigt, und im Oktober machten die Silberkäufe nur mehr 10% der Goldkäufe aus. Bemerkenswert: An einem Tag Ende April wurde mehr Silber als Gold gekauft! Starke Umsätze gab es auch Ende September, als der Silberpreis von 40 auf unter 30 einbrach.
Bezogen auf den durchschnittlichen Silberkauf von Kunden im Jahr 2010, stiegen die Käufe Ende April auf das Fünffache, Ende September sogar auf das 25-fache. Danach ließen die Käufe deutlich nach und waren gegen Ende Oktober meist unter dem Durchschnitt von 2010.
Unter antizyklischen Gesichtspunkten ist ein ruhiger Markt meist ein guter Einstiegszeitpunkt, beurteilt Thorsten Schulte (www.silberjunge.de) die Lage.
(cr)






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