BElogs foonds
 
 Last 24h: 11 

Twitter

 
Infofolder:
CD
Klick öffnet die Präsentation

B2B Termine

Wien, 9:16, 20.6.2013

foonds.com
Styria Börse Express GmbH
1090 Wien, Bergg. 7/7
Tel: +431 - 2365313-0
redaktion AT foonds.com
komplettes Impressum

Weitere Online-Angebote der Styria Media Group AG:

boerse-express.com
be24.at
Die Presse
ichkoche.at
Kleine Zeitung
typischich.at
willhaben
WirtschaftsBlatt

Frankenkredite

Frankenkredite: "Raus aus diesem Risiko"   Facebook be



07.09.2011
 
Erste wird alle Franken-Kreditkunden kontaktieren

Dass die Schweiz im Kampf gegen den Franken-Höhenflug ihre Währung gestern an den Euro gekoppelt hat, hat in den Augen des Vorstands der Erste Bank "nur die Krise sichtbarer gemacht". Damit würden Symptome bekämpft. Erste-Vorstandssprecher Thomas Uher sagte am Mittwoch der APA, dass sein Haus in den nächsten Tagen alle Franken-Kreditkunden kontaktieren wird. Einziger Tenor: "Raus aus diesem Risiko".

"Ich hoffe, dass es mit der Festlegung auf einen festen Mindestkurs gelingt, den Franken über 1,20 Euro zu halten", sagte Uher zur APA. "Wir raten unseren Kunden jetzt dringend, das Risiko zu reduzieren und das seit gestern geöffnete Window of Opportunity zu nutzen."

Die aktuelle Empfehlung an die Kunden: Die gesamte Kreditsumme oder zumindest grosse Teile sofort auf Euro zu konvertieren, diese endfälligen Kredite auf laufende Rückzahlung umzustellen und die Tilgungsträger stillzulegen, also keine Prämien mehr darauf einzuzahlen. Die Beratung werde auf diese Ziele abgestellt. Die Erste verlange auch keine Konvertierungsgebühren, versicherte Uher.

Bisher hatte sich die Erste in Österreich zurückhaltend zu Kredit-Konvertierungen geäussert, im Gegenteil: Vielmehr wurde zu langem Atem geraten, also im Frankenkredit drinzubleiben. Doch seit gestern habe sich die Welt geändert, heisst es am Mittwoch in der Ersten.

Kopfzerbrechen bereitet den Bankern bereits, dass sich nach dem gestrigen spektakulären Schritt der Schweizer Notenbank freie Kreditvermittler und Finanzberater schon wieder die Hände rieben. Dass sie also nicht nur Entwarnung an der Frankenkreditfront orteten, sondern schon neue Gelegenheit zum Einstieg sähen.

In Österreich zählt die Erste Group rund 16.000 Kunden, die Frankenkredite aufgenommen haben, in Summe 2,7 Mrd. Euro. Davon rund 2 Mrd. Euro private Kreditnehmer, primär Häuslbauer. Praktisch alle Frankenkredite sind variabel verzinst. Österreichweit sind nach Banken-Angaben umgerechnet 34,5 Mrd. Euro an private Frankenkreditnehmer verborgt und 8,8 Mrd. Euro an Firmen.

Die Erste selbst hat in den letzten zwei Jahren nur 5 Prozent der Frankenkredite in "laufende Tilgungen" gedreht. Unter den neuen Vorzeichen sollte es laut Uher gelingen, in den nächsten fünf Jahren das Frankenkreditvolumen durch Euro-Wandlung bzw. Tilgungen auf die Hälfte zurückzuschrauben. (APA/red)


 
 

>> Diesen Artikel kommentieren
 
Artikel ausdrucken Artikel kommentieren

Tschim | 2011-09-08 13:31:25 "Die Banken - jetzt schreien sie wieder...."

wohl in erster Linie um ihr eigenes Risiko zu reduzieren, und die damals zu günstigen Konditionen abgeschlossenen und nun verlustbringenden FW Kredite loszuwerden.
Sinn macht drinn zu bleiben, Limit bei 1,18 -1,19 für den Wechsel um die günstigen Zinsen weiter zu haben !
Wenn 1,20 reisst ist man draussen.
Jetzt sofort zu wechseln bringt nur der Bank was.
 
Antwort auf Kommentar verfassen

bisasam | 2011-09-08 17:52:17 "Re(1): Die Banken - jetzt schreien sie wieder...."

die inflation dein freund und helfer...
ich trau mich wetten das jeder kredit der mind. noch 10 jahre vor sich hat sicher wegen der währung kein problem haben wird.
10 jahre € und aus 1000ats wurden 100€ beim einkaufen bzw. schon mehr.
 
Antwort auf Kommentar verfassen

bisasam | 2011-09-08 17:52:59 "Re(1): Die Banken - jetzt schreien sie wieder...."

die inflation dein freund und helfer...
ich trau mich wetten das jeder kredit der mind. noch 10 jahre vor sich hat sicher wegen der währung kein problem haben wird.
10 jahre € und aus 1000ats wurden 100€ beim einkaufen bzw. schon mehr.
 
Antwort auf Kommentar verfassen

big_mac | 2011-09-08 18:25:00 "Re(2): Die Banken - jetzt schreien sie wieder...."

... weswegen der Franken auch bei 1,20 steht und nicht bei 1,60.

Trotzdem ist jetzt wechseln Unsinn, denn jetzt ist das Risiko ja einmal weg !
 
Antwort auf Kommentar verfassen

bisasam | 2011-09-08 18:37:59 "Re(3): Die Banken - jetzt schreien sie wieder...."

die inflation wird auch die schweiz finden. gesetz den fall die wirtschaft überlebt, so werden bei den nächsten lohnverhandlungen wohl 4% oder mehr notwendig sein. um den realen kaufverlust auszugleichen, da man ja mehr lohn bekommt müssen die produkte teurer werden...

einzig der wechsel auf teiltilgung sollte überlegt werden um die bank zu "streicheln"
 
Antwort auf Kommentar verfassen

big_mac | 2011-09-08 18:53:46 "Re(4): Die Banken - jetzt schreien sie wieder...."

Kaufkraftverlust in der Schweiz ? Da werden zuerst einmal die Importeure ins Visier genommen. Die Preise importierter Ware sind noch mit einem Kurs von anno dazumal umgerechnet.

Irgendwann kann es Inflation geben, wenn zuviele Franken notwendig sind um den Euro zu stützen. Dann sind die Schweizer aber auch immer recht schnell mit Zinserhöhungen dagewesen. Für die Ewigkeit ist eine Shortposition sowieso nicht.
Aber bis auf weiteres keine Gefahr, und vielleicht sinkt er ja freiwillig, der Franken.
 
Antwort auf Kommentar verfassen

tomtom2500 | 2011-09-08 18:58:12 "Re(5): Die Banken - jetzt schreien sie wieder...."

was anzunehmen ist, es wurde auch entsprechend zugewartet.
 
Antwort auf Kommentar verfassen


Weitere interessante Artikel
 
 
 

07.06.2013
Trevor
Greetham

Disinflation: Gut für Aktien
07.05.2013
Stefan
Gutbrunner

Sparen und verschulden
03.05.2013
Marius
Perger

Vergleichen Sie!
 
 
loading..

Archivsuche:


Fonds-Matrix
DNB     Vontobel

 
Aktuelle Newsletter
(Bearish-er) Morning Espresso für Trader, 20.6.
 
20.06.2013
Liebe Leser! Der Verkauf von Lenzing Plastics an ein österreichisches Private Equity-Konsortium geht beim diesjährigen VC-/PE-Award als Sieger hervor http://www.boerse-express.com/pages/1358794 Die Wall Street hat am Mittwoch mit einer letz...
weiterlesen


Zins Express
 
Robert Gillinger, 19.06.2013
Sehr geehrte LeserInnen, an der Zinsfront tat sich zuletzt nichts, wird doch allerorts abgewartet, wie den die künftige Zins- und Geldpolitik der Fed aussieht. Heute Abend wissen wir mehr. Dass die Fed bereits beginnt, die Liquiditätszufuhr zu ...
weiterlesen


foonds.com - Die Geldanlage Themen vom 19.6: Hedgefonds erwarten die Rückkehr der Krise
 
Harald Fercher, 19.06.2013
Liebe Leserinnen und Leser, Während in Österreiche eine historische Pleite Anleihenbesitzern eiskalte Schauer über den Rücken jagt, stellen sich in der Hedgefonds-Branche manche Manager auf eine erneute Verschärfung der europäischen Schuldenkri...
weiterlesen


Anleihen Express
 
Robert Gillinger, 18.06.2013
Liebe LeserInnen, das hätten wir uns gern erspart. Nun hat auch die Alpenrepublik einen Default - zumindest in Aussicht. Natürlich wird Alpine nicht die erste Restrukturierung eines Unternehmens sein, bei dem auch Anleihegläubiger bluten müs...
weiterlesen


foonds.com - Die Geldanlage Themen vom 18.6: Wie ein Anglist und ein Philosoph andere Fondsmanager um Längen schlagen
 
Harald Fercher, 18.06.2013
Liebe Leserinnen und Leser, ein Abschluss in Anglistik (in Österreich wäre Germanistik das entsprechende Fach) und ein Doktor in Philosophie gehören hierzulande zu jenen Universitätsabschlüssen, die man als "Orchideenfächer" bezeichnen würde. D...
weiterlesen


foonds.com - Die Geldanlage Themen vom 17.6
 
Susanne Leiter, 17.06.2013
Liebe Leserinnen und Leser, 15.000 Flaschen edler französischer Weine akzeptierte Goldman Sachs als Sicherheit für einen Kredit. Der Kreditnehmer: Andrew Cader, früherer Senior Director bei Goldman Sachs. “Es wird wohl nicht der allgemeinen Öff...
weiterlesen


Fonds-Express
 
Robert Gillinger, 17.06.2013
Sehr geehrte LeserInnen, Noch sitzen die Anleger wie vor einer hypnotisierenden Kobra - und warten auf den nächsten Zinsentscheid der Fed. Eigentlich nicht auf diesen, einzig darauf, ob der Geldsegen in Form eines QE weitergeht. Zuletzt mehr...
weiterlesen