Weltbank-Präsident Robert Zoellick rechnet in den kommenden Monaten mit einer Verschärfung der Probleme in der Weltwirtschaft wegen der Schuldenkrise in Europa. Die Risiken nähmen zu, stellte er in einem Gespräch mit Bloomberg News fest.
Die Aussichten für die Eurozone seien dabei abhängig von den Entscheidungen der Staats-und Regierungschefs. “Wir kommen in eine risikoreiche Zeit”, mahnte Zoellick. Während die USA voraussichtlich mit einem zähen Wachstum den Rückfall in die Rezession vermeiden könnten, stehe insbesondere Europa eine “sehr verletzliche Phase” bevor.
Er begründete das mit der Häufung von Problemen. Bei einem Spitzentreffen der Finanzminister von Deutschland, Finnland und den Niederlanden wird die finnische Forderung nach einer Sicherheitsleistung wegen des Rettungspakets für Griechenland diskutiert werden. Zudem steht eine Debatte im italienischen Senat über den Sparplan der Regierung an. “Ich glaube, in den USA wird es bei einem schwachen Wachstumskurs bleiben und der so genannte ‘Double-Dip’ kann vermieden werden”, sagte Zoellick. Aber es gebe sich gegenseitig bedingende Faktoren in Europa und den USA, was die Prognose unsicher mache.
(Bloomberg)






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