Während deutsche Bundesanleihen am Montag einen Schritt zur Seite gemacht haben, standen griechische und italienische Papiere im Vorfeld von Bondemissionen von Peripherieländern unter Druck.
Zehnjährige Bundesanleihen rentierten am Montag im Mittagshandel bei 2,16 Prozent und damit auf dem Niveau vom Freitagabend. Am Terminmarkt gab der Bund-Future um 13 Basispunkte auf 135,08 Prozent nach.
Zehnjährige griechische Papiere rentierten bei 17,47 Prozent 18 Basispunkte höher. Die Rendite von italienischen Anleihen gleicher Laufzeit stieg um fünf Basispunkte auf 5,11 Prozent. Italien und Spanien wollen in dieser Woche Kapital am Anleihemarkt beschaffen, was in den Augen der Investoren ein Test für die Nachfrage nach Peripherie-Anleihen sein wird.
Die Rendite von US- Staatsanleihen mit zehn Jahren Laufzeit stieg um zwei Basispunkte auf 2,22 Prozent. US-Treasuries sanken, da die Risikobereitschaft der Kapitalanleger stieg und die Sicherheit der Papiere etwas weniger gefragt war. In Europa und Asien zogen am Montag die Aktienkurse an, wie am Freitag bereits in den USA. US- Notenbankchef Ben S. Bernanke hatte auf der Jahrestagung der Federal Reserve in Jackson Hole Erwartungen geschürt, dass die USA eine Rezession vermeiden können.
“Es gibt sehr viele Befürchtungen, aber das US-Wachstum ist noch nicht tot”, erklärte Andrew Richman, Stratege bei SunTrust Bank in Palm Beach, Florida. “Letztlich werden die US- Staatsanleiherenditen steigen müssen.” (Bloomberg)






