Teil 5 der Nominierungen - Werner Kretschmer, Vorstand der Pioneer Investments Austria, versucht mit einem Anleihenfonds zu punkten, dem PF - Euro High Yield (LU022229386064).
Die Anlagewelt scheint in den vergangenen Monaten zusammengeschrumpft zu sein. Anbieter drängen sich in Nischen, in denen sie noch Anlegerinteresse erwarten, bzw. Chancen sehen. Ein grosser Block der bisherigen Fonds-Nominierungen beschäftigte sich mit dem Thema Erneuerbare Energien und rundum gelagerte Branchen. Der andere grosse Teil der Nominierungen ist dem Anleihenmarkt verfallen, vor allem Corporate Bonds, denen noch immer Kurschancen gegeben werden, obwohl etwa Staatsbonds als grenzwertig in der Bewertung gelten. Der Pioneer Funds – Euro High Yield investiert hauptsächlich in ein diversifiziertes Portfolio aus Schuldtiteln und schuldbezogenen Instrumenten ohne Investment Grade. „Die nach wie vor hohen Risikoaufschläge und die damit verbundene hohe laufende Rendite der im Fonds befindlichen Wertpapiere bieten gute Ertragschancen - bei gleichzeitig fallenden Ausfallsraten“, sagt Hans Köck, Head of Investment Communications bei Pioneer Investments Austria.
Mit seiner positiven Meinung für Corporate Bonds steht Köck nicht allein in der Investmentwelt - holen wir ihm die Konkurrenz an die Seite: Bei S&P wurden im laufenden Quartal mehr Konzerne heraufgestuft als herabgestuft - das Verhältnis lag bei 2,12 zu 1. Das ist laut Bloomberg-Daten das höchste Verhältnis seit mindestens einem Jahrzehnt. „Am Markt herrscht die Meinung, dass - falls etwas passiert und es keine absolute Katastrophe ist - Unternehmen das Unwetter besser überstehen als einige dieser Staaten da draussen“, sagt Eric Takaha, Bonds-Manager von Franklin Templeton.






