BElogs foonds
 
 Last 24h: 8 

Twitter

 
Infofolder:
Sondernummer
Klick öffnet die Präsentation

B2B Termine

Wien, 19:18, 10.7.2014

foonds.com
Styria Börse Express GmbH
1090 Wien, Bergg. 7/7
Tel: +431 - 2365313-0
redaktion AT foonds.com
komplettes Impressum

Weitere Online-Angebote der Styria Media Group AG:

boerse-express.com
be24.at
Die Presse
ichkoche.at
Kleine Zeitung
typischich.at
willhaben
WirtschaftsBlatt

Immobilien

Vorsorgewohnungen weiter stark gefragt   Facebook be



03.08.2011
 

Die starke Nachfrage seitens privater Anleger nach direkten Immobilieninvestitionen und hier insbesondere nach Vorsorge- und Anlegerwohnungen hält auch im Jahr 2011 unvermindert an. Laut einer Studie von EHL Immobilien wurden im ersten Halbjahr alleine in Wien rund 280 Vorsorgewohnungen verkauft. Im Jahresvergleich bedeutet das einen leichten Anstieg um rund sechs Prozent.

Die Zahl der tatsächlichen Kaufabschlüsse spiegelt die steigende Nachfrage aber nur in Ansätzen wider. „Der limitierende Faktor ist derzeit eindeutig die Angebotsseite“, erklärt Sandra Bauernfeind, Leiterin der Wohnungsabteilung von EHL Immobilien. „Es gibt einfach zu wenige in Frage kommenden Liegenschaften und bei diesen gibt es immer stärkere Konkurrenz durch Projekte, in denen von den Käufern selbst genutzte Eigentumswohnungen entstehen.“

Dies sei vor allem in den teuren Wohnlagen innerhalb des Gürtels der Fall, da hier die Preise für Eigentumswohnungen deutlich stärker als die Mieten gestiegen sind. „In diesen Lagen ist Vermietung als Vorsorgewohnung einfach nicht mehr rentabel.“

Als Konsequenz daraus weichen die Entwickler von Vorsorgewohnungen immer stärker in etwas weiter vom Stadtzentrum befindliche Lagen aus. „Hier gibt es dann qualitativ grosse Unterschiede und wir können unseren Kunden definitiv nicht alle Projekte empfehlen“, so Bauernfeind. Entscheidend für die Beurteilung seien letztlich öffentliche Verkehrsanbindung und die lokale Infrastruktur. „Vorsorgewohnungsobjekte in U-Bahnnähe in einem intakten Wohnumfeld mit ausreichend Einkaufsmöglichkeiten und Lokalen sowie vielleicht noch nahegelegenen Grünzonen, kann man bedenkenlos kaufen, auch wenn sie einem Bezirk mit etwas weniger gutem Image, aber hohem Wertsteigerungspotenzial liegen“, so Bauernfeind. „Wo diese Voraussetzungen nicht oder nur sehr unzureichend gegeben sind, sollte man hingegen lieber die Finger davon lassen.“

Eine immer wichtigere Rolle spielt mittlerweile der „Sekundärmarkt“, also Vorsorgewohnungen, die in den vergangenen beiden Jahrzehnten gebaut wurden und von den ursprünglichen Käufern nun wieder veräussert werden. „Bei immer mehr Vorsorgewohnungen läuft die steuerlich bedingte Behaltefrist aus, daher gibt es ein steigendes Angebot. Die Käufer können hier zum einen höhere Renditen als bei neuen Vorsorgewohnungen erzielen, zum anderen haben sie auch den Vorteil, dass die angebotenen Wohnungen bereits grossteils vermietet sind; auch das Risiko, bei Folgevermietungen nicht mehr die gleichen Erträge zu erzielen, ist bei älteren Wohnungen geringer.“

Für den weiteren Jahresverlauf rechnet Bauernfeind mit weiter steigender Nachfrage. Insbesondere die Verunsicherung wegen der Griechenland- und Eurokrise macht Investitionen in Werte wie eben Vorsorgewohnungen besonders attraktiv. „Für sicherheitsorientierte Privatinvestoren gibt es kaum vergleichbar gute Alternativen zu Wohnungseigentum“, so Bauernfeind.


 
 

>> Diesen Artikel kommentieren
 
Artikel ausdrucken Artikel kommentieren


Weitere interessante Artikel
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

09.07.2014
Wolfgang
Matejka

Bungeeeeee!
 
 
loading..

Archivsuche:


Fonds-Matrix
DNB     Vontobel

 
Aktuelle Newsletter
foonds.com: Banken wanken und Gold schießt in die Höhe ... vom 10.07.2014
 
Harald Fercher, 10.07.2014
Sehr geehrte LeserInnen,

Kaum ein Tag ohne Bad News aus dem europäischen Bankensektor. Diesmal sorgt die Mutter Holding der portugiesischen Banco Espirito Santo für Verunsicherung. Mehr dazu hier:
weiterlesen


Immo Express
 
Robert Gillinger, 10.07.2014
Liebe LeserInnen, rund 1,33 Milliarden Euro wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres in österreichische Immobilien investiert – beinahe dreimal so viel wie im ersten Halbjahr 2013. In den meisten CEE Ländern ist ein ähnlicher Trend festzus...
weiterlesen


Venture Woche 28/2014: Pitching Day, iNiTS, Apeiron, Blackstone, Greenetica, etc.
 
Christine Petzwinkler, 10.07.2014
Liebe VC-/PE-Interessierte! In Österreich gibt es nicht genug Venture Capital, das ist Fakt. Deshalb sind Start ups hierzulande oftmals angehalten, bei internationalen Investoren um notwendige Wachstumsfinanzierungen anzufragen. Die Wirtschaft...
weiterlesen


foonds.com: Erste und RBI - selbst griechische Banken sind mehr wert ... vom 09.07.2014
 
Harald Fercher, 09.07.2014
Sehr geehrte LeserInnen,

Kennen sie den Unterschied zwischen der Raiffeisen Bank International und der Erste Group im Jahr 2007 und heute? Nun denn, es sind 15,8 Milliarden Euro die die beiden Großbanken an Markwert seite 2007 verloren ...
weiterlesen


Zins Express
 
Robert Gillinger, 09.07.2014

Sehr geehrte LeserInnen,

ein bisserl Leselektüre für die Urlaubszeit? Ich bin da einfach mal die großen Banken durchgegangen, was denn da so gerade im 'angebot' ist: Geld & Leben der Volksbank etwa beschäftgt sich mit der Geschic...
weiterlesen


foonds.com: Der "Sündenfall" - es ist vollbracht: Nationalrat beschließt Hypo-Sondergesetz -vom 08.07.2014

Harald Fercher, 08.07.2014
Sehr geehrte LeserInnen,

was das Prädikat "mündelsicher" bei Anlageprodukten aus Österreich bedeuten kann, wissen wir spätestens seit der Geschichte mit den Gutachten rund um diverse Immobilienaktien, denen von "Sachverständigen" eben d...
weiterlesen


Anleihen Express
 
Robert Gillinger, 08.07.2014
Liebe LeserInnen, die Republik hat heute wie geplant zwei Bundesanleihen um in Summe 1,1 Mrd. Euro aufgestockt. Beide Staatsanleihen waren sehr rege nachgefragt, der gesetzlich verordnete Hypo-Schuldenschnitt war am Kapitalmarkt nicht bemerkba...
weiterlesen