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"Investoren haben keine andere Wahl, als Yen oder Franken zu kaufen"   Facebook be



28.07.2011
 

Der Euro hat seine Vortagesverluste gegenüber dem Dollar am Donnerstagmorgen leicht ausgeweitet. Standard & Poor’s hatte Griechenland zuvor weiter heruntergestuft auf “CC”. Damit liegt die Bonitätsnote zwei Stufen über der Kategorie “D”, die die Zahlungsunfähigkeit anzeigt. Den Ausblick für das Rating bezeichnete S&P als “negativ”. Die Ratingagentur erklärte, sie werde Griechenland als “teilweise zahlungsunfähig” einstufen, sowie das zweite Rettungspaket der Europäischen Union in Kraft trete.

Der Schweizer Franken hielt sich in der Nähe eines Rekordwertes zum Dollar. Belastung für den Dollar kommt aus dem anhaltenden Streit zwischen der Regierung von US-Präsident Barack Obama und der Opposition über die Anhebung der Schuldenobergrenze von derzeit 14,3 Bill. Dollar und die Senkung von Ausgaben. Den USA drohen Zahlungsunfähigkeit und Ratingherabstufung. “Der Markt schwankt den Problemen der USA und der europäischen Krise hin und her.

Die Investoren haben keine andere Wahl, als den Yen oder den Franken zu kaufen”, sagte Toshiya Yamauchi, leitender Währungsanalyst bei Ueda Harlow Ltd. in Tokio. “Wir sehen keine Faktoren, die die Besorgnis im Hinblick auf beide Probleme verringern könnten.”

Der Euro wurde am Morgen 0,1 Prozent leichter bei 1,4352 Dollar gehandelt, nachdem er am Vortag knapp ein Prozent gegenüber dem Greenback verloren hatte. Der Franken, der am Mittwoch knapp ein Prozent zum Euro zugelegt hatte, stieg am Morgen um weitere 0,1 Prozent auf 1,1504 Franken. Gegenüber dem Dollar war der Franken kaum verändert bei 80,11 Rappen, nahe eines Rekordwertes. Der Yen konnte gegenüber allen 16 wichtigen Währungen zulegen.

Besorgnis, dass die USA und Europa ihre Schuldenprobleme nicht in den Griff bekommen, erhöhte das Interesse an der japanischen Währung als “sicherer Hafen”. Hidetoshi Kamezaki, ein Vertreter der Bank of Japan erklärte, die Zentralbank beobachte den Anstieg der Währung aufmerksam, da die Yen-Stärke der Wirtschaft schaden könne. Die BoJ werde nötigenfalls aktiv Massnahmen ergreifen. Die japanische Währung stieg zum Dollar um 0,2 Prozent auf 77,78 Yen. Gegenüber dem Euro legte der Yen 0,2 Prozent zu auf 111,74 Yen. Bereits am Vortag hatte der knapp 0,9 Prozent zum Euro gewonnen.

(Bloomberg)


 
 

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