Der Börse Express kürte in den Jahren 2006/2007 „Zertifikate des Monats“ (bevor es die Zertifikate Awards Austria gab). Damals stand der ATX bei „um die 4000 Punkte“ und auch die intl. Leitindizes notierten deutlich höher. Gemeinsam mit Andreas Dolezal von Die Manufaktur sehen wir uns im August die historischen „Zertifikate des Monats“ aus dieser Phase an. Deren Performance muss natürlich immer vor dem Hintergrund der „Krise“ betrachtet werden, die verschiedenen Mechanismen der Zertifikate zeigen sich gerade vor diesem Hintergrund sehr schön. Heute Teil 7 der Serie.
Zertifikat des Monats Oktober 2006: Top of Erste Bank Research Zertifikat der Erste Bank
Hattrick für die Erste Bank im Oktober 2006. Zum dritten Mal in Folge wählte die Jury gemeinsam mit den Lesern eine Emission der Erste Bank zum „Zertifikat des Monats“. Mit dem Top of Erste Bank Research Zertifikat „profitieren Anleger unmittelbar und ohne grossen Aufwand vom Fachwissen unserer Erste Bank-Analysten“. Seit Beginn der Laufzeit am 1. Dezember 2006 berichtet Christoph Schultes, Analyst der Erste Bank, in seinen Weblogs auf be24.at wöchentlich über die Wertenwicklung und die Aktienauswahl. Interessierte und Anleger sind also stets voll im Bilde. Einen kurzen Rückblick wollen wir im Rahmen unserer Serie dennoch wagen.
Bei Emission des Zertifikats notierte der ATX bei 4093 Punkten (30. November 2006). Auf Basis ihrer Fachexpertise selektiert das Research- Team der Erste Bank für den Basiswert mindestens vier bis maximal 10 Aktien aus dem gesamtösterreichischen Aktienuniversum. Aktien und Gewichtung werden grundsätzlich einmal pro Woche überprüft und gegebenenfalls verändert. Der am Datenblatt abgebildete Chartvergleich ATX vs. Erste Bank Research deutet ganz klar darauf hin, dass der ATX outperformt werden soll.
Heute notiert der Wiener Leitindex bei 2301,06 Zählern (11.08.09), im Vergleich zum 30. November 2006 also knapp 44 Prozent tiefer. Dem allgemeinen Abwärtstrend konnte sich das Top of Erste Bank Research Zertifikat natürlich auch nicht entziehen. Mit einem aktuellen Geldkurs von 66,52 Euro je Anteil (11.08.09) steht es aber „nur“ 33,5 Prozent tiefer als beim Start. Der ATX wurde also klar outperformt. Das spiegelte sich auch durch dementsprechend hohe Kursgewinne in der „Alpha“-Variante wieder. Das „Alpha“ wurde 2x in Folge mit dem „Österreich Produkt des Jahres“ beim Zertifikate Award Austria belohnt. Nebenaspekt: Die Idee kam, so die Erste Bank in der Startpressekonferenz, via „AnalystWatch“ des Börse Express. Im Bild oben daher das Erste- Team mit dem BE-Herausgeber. Die Restlaufzeit beträgt noch gut zwei Jahre bis zum 30. November 2011.
(BE / Die Manufaktur / Dolezal)
Aus dem Börse Express vom 12. August 2009
www.boerse-express.com/zertifikate






