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Herausforderung

Kleinere US-Banken haben voraussichtlich Kapitalbedarf in Milliardenhöhe   Facebook be



12.08.2009
 
Kleinere US-Banken brauchen voraussichtlich zwischen 12 und 14 Mrd. Dollar

Kleinere US-Banken brauchen voraussichtlich zwischen 12 und 14 Mrd. Dollar an zusätzlichem Kapital für notleidende Kredite. Das geht aus dem Monatsbericht des für die Aufsicht über das TARP- Sanierungsprogramm zuständigen Kongressgremiums hervor.

Die grossen US-Banken scheinen gut gerüstet, weitere Kreditverluste zu verkraften, insbesondere die 19 Banken, für die Stresstests durchgeführt wurden. Hingegen dürften auf Banken mit einer Bilanzsumme zwischen 600 Mill. Dollar und einer Milliarde Dollar grössere Herausforderungen zukommen, schrieb das Congressional Oversight Panel. “Banken dieser Grössenordnung müssen erheblich mehr Eigenkapital beschaffen. Denn die geschätzten Verluste werden die voraussichtlichen Erlöse und Reserven übersteigen”, hiess es in der Studie, die auf einer eigenen Kreditanalyse basiert.

“Wir haben das Problem der illiquiden Vermögenswerte in den Bankbilanzen eigentlich noch nicht richtig gelöst. Es ist bei den kleineren Banken akuter”, erklärte Elizabeth Warren. Die Juraprofessorin von der Harvard University leitet das Gremium. Dieses habe wiederholt auf weitere Stresstests gedrängt, die strengere Überprüfungen der Kapitalausstattung unter negativen Konjunkturszenarien durchführen, sagte sie.

Das Finanzministerium und andere Aufsichtsbehörden sollten mehr unternehmen, um den kleineren Banken bei ihren Kreditproblemen zu helfen. Das Finanzministerium und die Einlagenversicherung haben das Programm Legacy Loans ins Leben gerufen, mit dem über staatliche und private Gelder Kredite von Banken erworben werden. “Das noch nicht begonnene Legacy Loan Program wirft Bedenken über die Strategie des Finanzministeriums auf”, ist in der Studie zu lesen.

Ein Mitglied des Gremiums, der Republikaner Jeb Hensarling, widersprach den Schlussfolgerungen der Studie. Die Verlustschätzungen seien möglicherweise nicht genau und sollten nicht benutzt werden, um weitere Staatshilfen einzufordern. “Es ist möglich, dass der Markt für toxische Papiere sich bereits in einem Heilungsprozess befindet. Die vom Gremium vorgeschlagenen Interventionen könnten unangemessen sein - wenn nicht gar kontraproduktiv”, erläuterte Hensarling. “Ich bin nicht unbedingt von den Ergebnissen für die kleineren Banken enttäuscht. Es ist durchaus möglich, dass die vom Gremium verwendeten Annahmen zu pessimistisch waren.”

Finanzminister Timothy Geithner hat klar gestellt, dass seine Behörde bei den Banken und Autoherstellern ein zurückhaltender Investor sein werde. “Der Staat wird nicht in das Tagesgeschäft hereinreden oder Einfluss nehmen. Er wird nur bei wichtigen Themen mitentscheiden”, erklärte Geithner in einem Schreiben vom 21. Juli. (Bloomberg)


 
 

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